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Ich will Gesund sein !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bedeutung einer gesunden Ernährung und warum wir Nahrungsergänzungsmittel benötigen

Eine der meist gestellten Fragen ist: Wenn ich mich gesund ernähre, brauche ich dann wirklich zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel ?

Die Antwort lautet: Teilweise JA !

Weil eine gesunde Ernährung alleine nicht ausreicht und in der Realität sich die wenigsten auch tatsächlich gesund ernähren, sollte die Ernährung teilweise durch wertvolle Pflanzenstoffe ergänzt werden.

Die Voraussetzung für eine optimale Ernährung ist, dass man sich gesund + gleichzeitig richtig ernährt. Das heisst

  • die richtige Kombination der Lebenmittel bzw. Nahrungsmittel
  • und die richtige Menge bzw. Dosierung zum richtigen Tageszeitpunkt
  • und dafür gesunde, also unbelastete und natürliche Lebensmittel verwenden.

Tatsache ist, dass die meisten Menschen ein enormes Wissensdefizit über Ihren Körper, die Körpersysteme und ihre Auf- und Abbauprozesse sowie über die Qualität, die Wirkungen sowie die Interaktionen der Lebensmittel und Nahrungsmittel im Körper haben. Gleichzeitig ist es bei uns in den industrialisierten Ländern mittlerweile nur noch sehr schwer möglich, absolut frische, natürliche und unbelastete Lebensmittel zu erhalten Deshalb ist es für die meisten Menschen sehr schwer, sich optimal gesund und richtig zu ernähren.

Unter gesunder Ernährung versteht mittlerweile fast jeder Mensch etwas anderes. Makrobiotiker, Trennköstler, Vegetarier, Veganer, Rohköstler. Jeder bemüht sich nach Kräften um eine gesunde Ernährung. Die Vorstellungen, was gesund ist, liegen jedoch weit auseinander. Wie aber sollte eine gesunde, menschengemässe und lebensspendende Ernährung aussehen?

Wir essen heute nicht mehr, was der Körper braucht, sondern was uns schmeckt – worauf wir gerade Lust haben oder was in einer kurzen Mittagspause an Kantinenessen oder Fast Food verfügbar ist. Wir Menschen bezeichnen uns als “Allesfresser”, weil wir mittlerweile so gut wie alles essen. Das, was heutzutage die meisten Menschen in den Industriestaaten essen, ist nur noch selten als gesunde und heilsame Nahrung zu bezeichnen, geschweige den als Lebens-Mittel, also ein Mittel, welches uns mit lebendigen Stoffen am Leben erhält. Vieles was heute in den Supermärkten bzw. der Nahrungsmittelindustrie angeboten wird, sind nur noch wertlose Füllmittel mit künstlichen Zusatzstoffen, Geschmacksverstärker und anderen fragwürdigen chemischen Verbindungen. Viele davon machen auf Dauer krank und beschleunigen den Alterungsprozess auf unnatürliche Art und Weise.

 

 

Lange vor der Gentechnologie haben Züchten, Kreuzen, Monokulturen, Pestizide und Düngemittel die Reinheit und Integrität unserer Pflanzen zerstört. Bei der Weiterverarbeitung werden unsere Nahrungsmittel darüber hinaus noch durch

  • Bestrahlung,
  • Pasteurisierung,
  • Konservierung,
  • Lebensmittelzusatzstoffe,
  • Geschmacksverstärker,
  • Farbstoffe etc.

negativ verändert. Der Ernährungsforscher David Sandoval nennt die so entstandenen Nahrungsmittel ‘Franken Food’ - Frankenstein-Nahrung. Die Geschichte Frankensteins beschreibt das Experiment, einen grösseren, besseren und stärkeren Menschen zu erschaffen. Beim Versuch, “grössere und bessere” Nahrung zu erschaffen, erzeugt die Lebensmittelindustrie moderne “Lebensmittel”, die kaum noch lebendig sind, keine ganzheitliche Wirkung als Lebens-Mittel mehr haben und grösstenteils nur noch belastende Füll-Mittel, ja oftmals sogar nur noch Müll-Mittel sind.

Was brauche ich, um um mich gesund zu ernähren ?

Mineralstoffe

„Der Durchschnittsmensch nimmt in seinem Leben so viel anorganische Mineralien zu sich, um davon von sich selbst eine Steinstatue in Originalgröße entstehen zu lassen.“
Mineralien sind neben Vitaminen die bekanntesten und meistdiskutierten Vitalstoffe. Sie regulieren unseren Wasser- und Elektrolythaushalt, unterstützen die Funktion der Nervenzellen, sind Bestandteil des Blutes (Eisen) und unentbehrlich für den Aufbau und Erhalt unseres Knochengerüsts. Sie regeln Lebensprozesse wie den Flüssigkeits- und Hormonhaushalt, aber auch die Verwertung von Fett, Eiweiß und Kohlehydraten. Ausserdem sind sie Co-Faktoren für Vitamine und Enzyme. Mineralstoffe wie z. B. Kalzium und Magnesium benötigen wir in größeren Mengen, aber auch Mineralien wie Kupfer, Chrom, Zink etc. sind notwendig für einen reibungslosen Ablauf unseres Stoffwechselgeschehens. Mineralstoffe, die nur in winzigen Mengen in unserem Körper vorkommen und benötigt werden, werden auch als ‚Spurenelemente’ bezeichnet.

Wie auch bei Vitaminen besteht ein großer Unterschied zwischen Mineralien, die dem Körper zugeführt werden und Mineralien, die vom Körper aufgenommen werden können. Mineral ist nicht gleich Mineral. Es wird unterschieden in organische (belebte) und anorganische (unbelebte) Mineralien. Anorganische Mineralien sind z. B. Gestein oder Metalle wie Eisen. Würden wir aber Eisenspäne essen, könnte unser Körper diese nicht verwerten, selbst wenn wir unter Eisenmangel leiden würden. Nur in Notfällen kann unser Körper – unter großem Energieaufwand – anorganische Mineralien in organische Mineralien umbauen und verwerten. Die bei der Umwandlung von anorganischen Mineralien frei werdende Bindungsenergie erzeugt zudem noch Freie Radikale, die eine weitere Gesundheitsgefährdung darstellen.

Pflanzen dagegen nehmen anorganische Mineralien über ihre Wurzeln auf und wandeln sie in organische Mineralien um. Über Pflanzen, Obst und Gemüse aufgenommene Mineralien sind also organische, verwertbare, d.h. bioverfügbare Mineralien, die der menschliche Organismus nutzen kann. David Wolfe schreibt: „Jede Pflanze gewinnt ein besonderes Mineralspektrum aus dem Boden und kann so den Körper mit jeweils anderen Nährstoffen versorgen.“
Wieder einmal liefert die Natur die perfekte Nahrung in perfekter Form – allerdings auch hier wieder nur im rohen, unerhitzten Zustand.

Kochen wir unser Gemüse, wird aus organischem wieder anorganisches Material. Erhitzen tötet ab einer gewissen Temperatur alles Leben. Auch der Mensch stirbt, wenn er über längere Zeit über 42° Fieber hat. Entsprechend werden alle vitalen – lebendigen – Nährstoffe durch Erhitzen abgetötet. Zurück bleibt unbelebtes, vom Körper nicht verwertbares Material. Wir leiden an einem Zuviel an anorganischen, unbelebten Mineralien. Gekochte Nahrung, aber auch handelsübliche Mineralwasser enthalten anorganische Mineralien, die von unserem Körper nicht verwertet werden können. Sie sind lediglich Müll, den unser Körper wieder ausscheiden muss. Da ihm das aber nicht vollständig gelingt, wird zunehmend Mineralienmüll abgelagert, im Gewebe, in Gelenken, auch in den Blutgefässen, und reichert sich dort an. Dr. med. Antonius M. Schmid schreibt: „Der stetig zunehmende Konsum von Mineralwässern in den letzten Jahren korreliert mit einer Zunahme der Krankheiten des Gefässsystems mit Konsequenzen wie Durchblutungsstörungen, Herzinfarkten und Schlaganfällen.“

Deshalb ist es so wichtig, mineralstoffarmes Wasser zu trinken. Am Besten frisches Quellwasser oder destilliertes (dampfdestilliertes, nicht chemisch destilliertes) Wasser oder Umkehrosmosewasser. Beide Verfahren entfernen die Mineralien (und Giftstoffe) aus dem Wasser. Das so gereinigte Wasser kann dann Schlacken und anorganische Mineralien aus unserem Körper ausschwemmen. Eine Demineralisierung durch mineralarmes Wasser ist nicht zu befürchten. Dr. Schmid schreibt weiter:

„Wer Angst um seine Mineralien hat und eine Knochenentkalkung befürchtet, weil mineralarmes Trinkwasser den Kalk aus seinem Körper ziehen könnte, kann diese getrost beiseite lassen. Organisch gebundene Mineralien können durch mineralarmes Wasser keinesfalls aus dem Körper gelöst werden. Was aus dem Körper gelöst werden kann, das sind anorganische Mineralien, die sozusagen als Müll überall im Körper abgelagert sind. Diese Notmüllkippen des Körpers zu beseitigen, ist ein Beitrag zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit des Organismus und daher zu einer besseren Gesundheit.“

Anorganischen Mineralien werden also von Pflanzen in eine Art und Weise aufbereitet, dass sie organisch und damit für Tiere und Menschen verwendbar werden. Dies kann durch eine Chelatierung oder Ionisierung erfolgen oder durch eine Umwandlung von Mineralien in kolloidales Material.

Chelatierung

Sind organische Mineralien an organische Stoffe wie Aminosäuren, Laktat oder Citrat gebunden, nennt man diese Komplexe ‚Chelate’, abgeleitet vom griechischen chele = Klaue. Aminosäuren o. Ä. ‚chelatieren’ Mineralien, indem sie diese einhüllen (bzw. wie mit einer Klaue umfassen) und so die Bioverfügbarkeit massiv steigern. Chelatierte Mineralien passieren leichter den Darm und gelangen schnell ins Blut, da der Darm Aminosäuren bevorzugt passieren lässt und die Mineralien als Chelatkomplex praktisch mit eingeschleust werden. Auch unser Blutfarbstoff Hämoglobin z. B. ist ein Chelat, nämlich Eisenchelat.

Ionisierung

Eine andere Form, Mineralien organisch zu binden und ihre Bioverfügbarkeit zu erhöhen, ist eine Ionisierung der Mineralien. Auch dadurch können Mineralien vom Körper aufgenommen und verwendet werden. Durch die Ionisierung werden die Mineralien biologisch aktiv, d.h. sie sind in der Lage, mit anderen Stoffen zu reagieren und sich zu mit ihnen zu verbinden. In ionisierter Form werden Mineralien vom Körper ‚erkannt’ und eingebunden.

Kolloidales Material

Kolloide sind winzige Mineralpartikel, die so klein sind, dass sie vom Körper leicht aufgenommen und verwertet werden können. Alle lebenden Systeme enthalten zahlreiche Kolloide, so auch frische Pflanzensäfte. Kolloide sind wie Chelate von einer schützenden Schicht umgeben, einer Albumin- oder Fettsäureschicht.

Auch hier liefert nur Rohkost bioverfügbare Mineralien. Durch Erhitzen denaturieren die Aminosäuren, aus chelatierten und ionisierten Mineralien werden wieder anorganische, nicht verwertbare Mineralien. Dazu kommt erschwerend, dass unsere Nahrung, selbst wenn sie nicht erhitzt wurde, nicht mehr ausreichend bioverfügbare Mineralstoffe enthält. Unsere Nahrungsmittel werden auf durch Monokultur ausgelaugten, nährstoffarmen Böden angebaut. Ein Mineraldefizit im Boden setzt sich zwangsläufig mit einem Mineraldefizit in unserer Nahrung und schließlich in unserem Körper fort. Der Raubbau, den wir mit Mutter Erde betreiben ist ein unmittelbarer Raubbau an uns.

Ein weiterer Faktor ist, dass die Anwesenheit von chemischen Düngemitteln im Boden verhindert, dass Spurenelemente überhaupt von den Pflanzen aufgenommen werden. Deren Mangel wiederum beeinflusst die Enzymaktivität. Enzyme sind Co-Faktoren für Vitamine etc. Auch die Verwendung von Nahrungsmitteln aus biologisch-organischem Anbau ist keine endgültige Lösung des Problems.

Prof. Fritz-Albert Popp konnte nachweisen, dass die Qualität von Lebensmitteln von einer ganzen Anzahl von Faktoren abhängig ist: „So trifft es nicht zu, dass ‚biologische’ Waren stets besser als ‚konventionelle’ Lebensmittel sind. Abgesehen von der Scharlatanerie selbst bei angeblich seriösen Bioverbänden täuscht man den Verbraucher, wenn man ihm zum Beispiel vorgaukelt, die Lebensmittelqualität hinge nur von der Düngervariante ab. In Wirklichkeit sind die Qualitätsunterschiede zwischen biologisch gedüngter und nicht überdüngter konventioneller Ware in der Regel klein gegenüber den Einflüssen der Sortenauswahl, der klimatischen Bedingungen, der Bodenbeschaffenheit und vor allem der Sonnenexposition.“

Produktempfehlung:

  • Spirulina Mikroalgen,

  • David Sandovals „Best of Greens“-Pulver,

  • Naturamin (Pflanzliche Aminosäuren zur Chelatierung von anderweitig aufgenommenen Mineralien)

 

Vitamine

„Vitamine sind der Schlüssel zur Gesundheit ! Ein kleiner Mangel kann sich schnell zu einem deutlichen Gesundheitsproblem auswachsen. Vitamine sind notwendig, um den Körper ins Gleichgewicht zu bringen und ihn zu versorgen, Hunderte von Prozessen zu unterstützen und seine Heilung und Regeneration zu fördern. Zusätzlich wirken Vitamine wie ein Tandem mit den Enzymen und Mineralien zusammen, indem sie diesen dabei helfen, ihre Funktionen zu erfüllen.“
Doug Grant: ‚Der Weg zu königlicher Gesundheit‘

„Wir haben heute solides Datenmaterial, das zeigt, dass jeder, der seine tägliche Nahrung mit Nahrungsergänzungen unterstützt, das Risiko, an einer Vielzahl von ernsthaften Krankheiten zu erkranken, deutlich verringern kann.“
David Heber, M.D., Ph.D., Public Health Director am UCLA Center for Human Nutrition

Nichts gegen Vitaminpräparate. Man muss differenzieren. Die Natur selbst stellt uns ein breit gefächertes Sortiment davon zur Verfügung, perfekt zusammengestellt und umweltfreundlich verpackt. Der Apfel z. B. enthält neben grossen Mengen Vitamin C, B1, B2, B3, B5, B6 und Vitamin H insgesamt ca. 300 weitere Biosubstanzen wie organische Säuren, Gerbstoffe, Pektin, ätherische Öle, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Natrium etc.

Aber genau das ist der Punkt. Niemals würde in der Natur ein Vitamin einzeln angeboten werden, wie es bei vielen synthetischen Vitaminpräparaten der Fall ist. Natürliche Vitamine sind lebendig und vielschichtig. Sie sind in roher Nahrung in großen Mengen enthalten und treten niemals isoliert auf. Die Natur selbst schafft „Multivitaminpräparate“, die in ihrer Zusammensetzung einen synergetischen Effekt entwickeln, also völlig anders wirken als einzelne, isolierte Vitamine.

Natürliche Vitamine sind eingebettet in ein komplexes Wirkstoffsystem und z B. von schützenden Flavonoiden umhüllt. Sobald sie in unseren Körper gelangen, können sie dort hintransportiert und verwendet werden, wo sie gebraucht werden. In dieser Darreichungsform wird es dem Körper überlassen, wann und wo die Vitamine gelöst und aufgenommen werden.

Synthetische Vitamine müssen vom Körper aufgenommen werden, ob er will oder nicht, da sie isoliert und aufnahmefähig angeboten werden. Das mag wie ein Vorteil klingen, führt aber zu einer Art von „Zwangsernährung“ des Körpers mit synthetischen Vitaminen fraglicher Herkunft und fraglicher Wirkung und kann sogar zu einer Überdosierung führen. Dabei ist die Gefahr einer Unterversorgung mit synthetischen Vitaminen weit geringer als die einer Überversorgung !

Zahlreichen Nahrungsmitteln werden inzwischen Vitamine und andere Biostoffe zugefügt, selbst wenn es nicht werbewirksam auf der Verpackung angegeben wird (wie bei Multivitaminsäften, Yoghurt, Fruchtgummi, Müsli, Frühstücksflocken etc. Salami und gepökelten Würsten wird Vitamin C als Konservierungsstoff zugegeben oder Niacin (ein B-Vitamin) für die Farbfrische. Margarine enthält Vitamin E, um zu verhindern, dass sie ranzig wird, und oft auch noch Vitamin A und D für eine butterähnliche Farbe.

Auch Brot wird Vitamin C zugegeben, um die vorgefertigten industriellen Backmischungen haltbarer und maschinentauglicher zu machen – je nach Brotsorte wird ein Cocktail aus einer Auswahl von ca. 1000 Chemikalien zusammengemischt. Schätzungen gehen übrigens davon aus, dass 99 Prozent aller Brot- und Backwaren unter Verwendung gentechnisch veränderter Inhaltsstoffe hergestellt werden.

Auch synthetische Vitamine werden u. a. gentechnisch gewonnen. Der Begriff Vitamin weckt ganz klar positive Assoziationen an knackigfrische Äpfel, sonnenreife Orangen oder saftige Paprika in allen Farbvariationen. Die Realität der synthetischen Vitamine sieht ganz anders aus. Um die weltweit ca. 150 000 bis 200 000 Tonnen Vitamine zu produzieren, wird tief in die Trickkiste gegriffen. Bakterien, Pilze, Froschhaut, Faulschlamm, Tierkadaver und genmanipulierte Pflanzen liefern die Grundstoffe für synthetische Vitaminpräparate.

Es sollte auch nachdenklich machen, dass diese Präparate überwiegend von Pharmariesen wie BASF oder Hoffmann-La Roche hergestellt werden, die mehr an kranken als an gesunden Menschen verdienen. Tatsächlich sind bereits zahlreiche Krankheitsbilder durch Vitaminüberdosierung bekannt. Selbst zu Todesfällen ist es bereits gekommen.

Wie anfänglich erwähnt, ist eine Überdosierung bei natürlichen Vitaminen nicht möglich, weil dem Körper überlassen wird, wie viel er aufnimmt, wann und wo. Wenn wir also unseren Vitaminbedarf nicht aus Rohkost decken (und es ist zu beachten, dass der Vitaminverlust bereits in dem Moment beginnt, in dem das Obst oder Gemüse geerntet wird und dass durch Erhitzen der Großteil der Vitamine zerstört wird), sollten wir eventuellen zusätzlichen Bedarf mit natürlichen Vitaminkomplexen ergänzen, die Vitamine in Kombination mit den Zusatzstoffen enthalten, wie die Natur sie für eine optimale Aufnahme im Körper vorgesehene hat.

Produktempfehlung:

  • David Sandovals „Best of Greens“-Pulver, (Vitamin B1, B2, B3, B6 und B12 (durch Spirulina) sowie Vitamin C und E).

  • Spirulina Mikroalgen (Spirulina enthält B-Vitaminen wie B1, B2, B3 und B6. Spirulina ist die reichste natürlich vorkommende Quelle von Vitamin B12, das in dieser Form in keiner tierischen Nahrung gefunden werden kann)

 

Enzyme

„Enzyme sind Substanzen, ohne die kein Leben möglich ist. Sie sind an jeder chemischen Reaktion im menschlichen Körper beteiligt. Ohne Enzyme kann kein Mineralstoff, kein Vitamin und kein Hormon seine Aufgabe erfüllen. Unser ganzer Körper mit all seinen Organen, Geweben und Zellen wird von Stoffwechselenzymen gesteuert.“
Dr. Howard Howell: Enzyme Nutrition

Viele Krankheiten entstehen durch mangelnde Funktionsfähigkeit eines Enzyms oder Enzymsystems. Enzyme sind Vermittler biochemischer Vorgänge, Katalysatoren für alle Stoffwechselvorgänge in unserem Körper. Ohne sie könnten diese Vorgänge – chemische Reaktionen – nicht stattfinden. Enzyme sind hitze- und kälteempfindlich. Wird Nahrung gekocht oder in anderer Weise über 47,8° erwärmt oder auch tiefgefroren, werden die darin enthaltenen Enzyme zerstört. In rohen Lebensmitteln dagegen sind Enzyme im richtigen Verhältnis enthalten. Anfangs lassen sie die Nahrung reifen. Später helfen sie bei der Verdauung bzw. Zersetzung, wenn die Nahrung gegessen wird.

Auch chemische Stoffe wie Chlor, Fluor (die beide unserem Trinkwasser zugesetzt werden!), Blei, Barbiturate, Nikotin, Kohlendioxid, Nitrate, DDT und die meisten anderen Pestizide, Herbizide und chemischen Dünger behindern die Enzymaktivität. Enthält die Nahrung, die wir zu uns nehmen, nicht ausreichend Enzyme, können unsere Verdauungsenzyme die Aufgabe nicht bewältigen, die aufgenommene Nahrung zu verdauen. Es kommt nicht nur zu zahlreichen Verdauungsstörungen bis hin zu Krankheiten und einer generellen Unterversorgung mit Vitalstoffen.

Da die Verdauung den Körper belastet und Vorrang vor anderen Körpervorgängen eingeräumt bekommt, werden Stoffwechselenzyme für die Förderung der Verdauung an anderen Stellen abgezogen. D.h., unser gesamtes Körpersystem leidet, unsere Vitalität wird geschwächt. Zur Bildung eines Verdauungsenzyms werden zehn Stoffwechselenzyme benötigt, die dann an anderen Orten fehlen. Dr. Howell entdeckte auch eine Verbindung zwischen Enzymen und unserem Gehirn. Bei Enzymmangel kommt es zu einer Abnahme der Größe und des Gewichts unseres Gehirns.

Viktoras Kulvinskas schreibt: „Wir leben nur, weil wir Tausende von Enzymen verschiedener Art in uns haben, die den Lebensprozess regeln. Längeres hohes Fieber von 40 bis 41° ist unvereinbar mit Lebenserhaltung, nicht zuletzt deshalb, weil die aktiven Enzyme zerstört werden und die lebensnotwendigen chemischen Reaktionen nicht mehr stattfinden.“

Enzyme sind die „Handwerker“ des lebenden Systems, während die Nährstoffe die Materialien sind, die verwendet werden, um unsere Körper zu bauen. Enzyme erfüllen ihre Aufgabe mit außergewöhnlicher Effizienz. Schon winzige Mengen an Enzyme können chemische Reaktionen katalysieren, die sonst starke Reagenzien bzw. hohe Temperaturen erfordern würden. Inzwischen wurden mehr als 700 verschiedene Enzyme identifiziert.

Wenn wir gekochte Nahrung essen, werden lebenswichtige Enzyme, die für die Heilung unseres Körpers verwendet werden können, zerstreut und in das Verdauungssystem gesandt, um unsere Nahrung zu verdauen. Wenn wir rohe Nahrung essen, enthält sie bereits Enzyme, die bei ihrer eigenen Verdauung helfen. Gekochte Nahrung enthält diese vitalen Enzyme nicht, so dass der Körper Enzyme aus seinen lebenswichtigen Speichern entnimmt. Nach der Verdauung werden diese Enzyme mit dem Körperabfall aus dem Körper ausgeschieden. Wenn wir dem Körper für die Verdauung Enzyme entziehen, beginnt unser Organsystem, um die verbliebenen Enzyme zu konkurrieren.

Eine Umstellung auf Rohkosternährung allein kann das über Jahre hinweg entstandene Enzymdefizit nicht ausgleichen. Nur wenige Früchte und Gemüse enthalten mehr Enzyme als unser Körper für ihre Verdauung benötigt. Eine Enzymergänzung ist also in mehrfacher Hinsicht wichtig: Sie ersetzt die in gekochter Nahrung fehlenden Verdauungsenzyme, das durch gekochte Nahrung entstandene Enzymdefizit kann durch Enzymergänzung ausgeglichen werden und schliesslich können, wenn ausreichend Verdauungsenzyme vorhanden sind, die anderen Enzyme ihre Aufgaben im Körper unbehindert erfüllen.

Produktempfehlung:

  • David Sandovals „Best of Greens“-Pulver. Dieses Produkt ist eine Zusammenstellung aus Grünpflanzen in einer optimalen Kombination und enthält Chlorella-Mikroalgen, Spirulina-Mikroalgen, Kamut-, Hafer- und Gerstenkeime, Luzerne, Broccoli, Grünkohl, Petersilie, Reiskleie, Leinsamen, u.a.

  • Spirulina Mikroalgen
    Alle dies pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittel enthalten die natürlichen Enzyme der ursprünglichen Pflanzen in ihrer natürlichen Zusammenstellung mit den Co-Faktoren, die dazu notwendig sind, optimal zu funktionieren.

 

Eiweiss / Aminosäuren

„Obwohl der Mensch seit mehreren hunderttausend Jahren Fleisch isst, haben wir kein einziges anatomisches oder physiologisches Merkmal eines Raubtiers erworben. Uns sind keine scharfen Krallen und Eckzähne gewachsen. Die chemische Reaktion im Mund ist basisch geblieben und nicht sauer geworden, wie es für Raubtiere charakteristisch ist. Daher sind alle Versuche, eine gerade Linie zwischen den Grasfressern und den Fleischfressern zu ziehen und irgendwo in der Mitte den Menschen anzusiedeln, zum Scheitern verurteilt. […] Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt es eine dritte Gruppe im Tierreich: Die Fruchtfresser. Und zu diesen gehört der Mensch.“
Galina Schatalowa: „Wir fressen uns zu Tode“

„Setzen Sie ein kleines Kind zusammen mit einem Kaninchen und einem Apfel in einen Laufstall. Wenn das Kind das Kaninchen isst und mit dem Apfel spielt, kaufe ich Ihnen ein neues Auto.“
Harvey Diamond: ‚Fit for Life’

Viele Menschen gehen nach wie vor davon aus, dass Fleisch und anderes tierisches Eiweiss für uns Menschen lebensnotwendig sei – eine These, die von den entsprechenden Industriezweigen kräftig genährt wird. Vegetariern und Veganern wird oft gesagt, dass sie ohne tierisches Eiweiss zwangsläufig krank werden müssten. In Wirklichkeit ist es umgekehrt: Zahlreiche Untersuchungen belegen den eindeutigen Zusammenhang zwischen tierischer Eiweissnahrung und zahlreichen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Krebs, Osteoporose, Gicht etc.

John Robbins schreibt: „… Diese Studien entsprechen den Statistiken der Weltgesundheitsorganisation, die besagen, dass die fleischfressenden menschlichen Bevölkerungsgruppen in aller Regel eine kürzere Lebenserwartung haben als vegetarisch lebende Völker. Ferner wurde die Entdeckung gemacht, dass Fleischesser prozentual häufiger an Krebs erkranken als Vegetarier.“

Eiweiss bzw. Protein ist ohne Frage absolut lebensnotwendig, aber nicht wichtiger als andere Nährstoffe. Lebensnotwendiges Eiweiss wird meist gleich gesetzt mit tierischem Eiweiss.

Was wir aber in Wirklichkeit brauchen sind Aminosäuren. Eiweiss bzw. Proteine sind aus Aminosäuren zusammengesetzt. Es gibt 23 verschiedene Aminosäuren, 15 davon kann unser Körper selbst herstellen, 8 müssen wir mit unserer Nahrung aufnehmen. Diese werden als essentielle, also lebensnotwendige Aminosäuren bezeichnet. Unser Körper kann aus den essentiellen Aminosäuren alle anderen Aminosäuren herstellen. Diese 8 Aminosäuren sind also die, die wir wirklich aufnehmen, d. h. essen müssen. Unser Körper verfügt über einen Speicher für Aminosäuren, den so genannten Aminosäuren-Pool. Dieser Speicher wird nicht nur durch Nahrungsaufnahme gefüllt, unser Körper ‚recycelt’ auch Aminosäuren aus dem eiweisshaltigen Körperabfall.

Aus diesem Pool bildet unser Körper das, was wir im allgemeinen Sprachgebrauch eben als Eiweiss bezeichnen. Unser Körper erhält Eiweiss also nicht durch Eiweissverzehr, sondern er bildet selbst die notwendigen Eiweissmoleküle aus Aminosäuren. Tierisches Eiweiss ist menschlichem Eiweiss am Ähnlichsten. Mit diesem Argument wird für den Verzehr von tierischem Eiweiss geworben. Tierisches Eiweiss besteht aus langkettigen Aminosäuremolekülen, die bei ihrer Zerlegung in einzelne Aminosäuren aber einen deutlich höheren Energieeinsatz unseres Körpers benötigen als die kurzkettigen pflanzlichen Aminosäureketten. Unzerlegt kann dieses Eiweiss von unserem Körper nicht aufgenommen werden. Sind die Moleküle in einzelne Aminosäuren zerlegt, ist eine tierische oder pflanzliche Herkunft nicht mehr nachweisbar und von keinerlei Bedeutung. Harvey Diamond schreibt: „Es gibt keine essentiellen Aminosäuren im Fleisch, welche die Tiere nicht aus Pflanzen erhalten haben und die nicht auch von den Menschen aus Pflanzen bezogen werden könnten.“

Eiweiss ist in Nüssen, Samen, Gemüse, Obst und Keimlingen in ausreichendem Mengen enthalten – wenn sie roh gegessen werden. Speziell Erbsen, Mais, Karotten, Bananen, Kohl, Gurken, Auberginen, Kartoffeln und Tomaten sowie alle Nüsse enthalten alle acht essentiellen Aminosäuren.

Die Mikroalge Spirulina muss man sogar als Eiweisswunder bezeichnen, den sie besteht bis zu 65% aus Eiweiss. Entscheidend ist nicht die Herkunft, sondern die Verfügbarkeit bzw. Verwertbarkeit der Aminosäuren. Werden Aminosäuren verdaut, gibt es zwei Möglichkeiten: Sie folgen dem anabolischen oder dem katabolischen Stoffwechselweg.

Prof. Lucà-Moretti beschreibt diese Vorgänge folgendermassen: „Wenn sie dem anabolischen Stoffwechselweg folgen, dann fungieren sie als Bausteine für die Proteinsynthese des Körpers, d.h., sie werden im Körper zum Aufbau neuer Zellen wie z. B. Organ-, Muskel-, Haut- und Knochenzellen sowie für Antikörper des Immunsystems und Hormone, Enzyme usw. genutzt.“

Der anabolische bzw. aufbauende Stoffwechsel erzeugt also keine Energie, sondern verwendet die aufgenommenen Aminosäuren direkt zum Aufbau von Zellen und Molekülen und zur Regeneration. Bei dieser Form des Stoffwechsels entsteht kein Stickstoffabfall. Dagegen ist der katabolische d.h. abbauende Stoffwechsel erheblich problematischer.

Prof. Lucà-Moretti: „Mit den dem katabolischen Stoffwechselweg folgenden Aminosäuren ist es im Gegensatz so, dass sie nicht als Vorstufen für die Proteinsynthese des Körpers dienen können. Die katabolisch verwerteten Aminosäuren erzeugen Energie und problematischen Stickstoffabfall.“

Dieser Stickstoffabfall sowie die bei der Verdauung von tierischem Eiweiss entstehende Harnsäure tragen zur Übersäuerung unseres Körpers bei. Viele Krankheiten stehen also mit dem Verzehr von erhitztem tierischem Eiweiss in Zusammenhang.

Tierisches Eiweiss, das wir in der Regel in erhitzter Form zu uns nehmen, belastet unseren Körper in erheblichem Maße. Eine Handvoll Nüsse und eine Banane liefern dem Körper hochwertigeres und bioverfügbareres Eiweiss als ein kleines Steak. Beim Erhitzen denaturieren, also gerinnen die empfindlichen Aminosäuren. Sie sind dann für den Körper nicht mehr verwendbar und reiner Abfall. Ob Aminosäuren über den anabolischen oder katabolischen Stoffwechselweg verwertet werden, ist abhängig von ihrer Zusammensetzung bzw. ihrem Verhältnis zueinander. Fehlt eine einzige der acht essentiellen Aminosäuren, kann der Körper den anabolischen Stoffwechselweg nicht einschlagen.

Wenn wir also nicht vom Geschmack, sondern vom Nährwert des aufgenommenen Eiweisses ausgehen, haben wir die Wahl zwischen Eiweissquellen, die alle essentiellen Aminosäuren liefern, dadurch den anabolischen Stoffwechselweg gehen und vom Körper zur Zellerneuerung und Aufbau verwendet werden. Solche Eiweissquellen liefert die Natur als Komplettpaket, sofern sie nicht erhitzt werden. Alternativ dazu können wir tierisches Eiweiss aufnehmen, es durch Erhitzen denaturieren (denn wer würde sein Fleisch ungebraten oder ungekocht verzehren wollen) und wählt damit den katabolischen Abbauweg, der den Körper belastet.

Ein weiterer Punkt bei dieser Art der Eiweissaufnahme ist auch die Dauer der Verdauung. Verdauungsvorgänge belasten unseren Körper, entziehen ihm wichtige Stoffwechselenzyme und kosten Energie. Nicht umsonst sind die meisten Menschen nach einem ausgiebigen Essen, insbesondere eines mit Fleisch, oftmals müde.

Tierisches Eiweiss benötigt 2 bis 5 Stunden, um verdaut zu werden. Um den gesamten Verdauungstrakt zu passieren, benötigen Nahrungsmittel ca. 25 bis 30 Stunden (ausgenommen Obst, wenn es nicht in Kombination mit anderen Nahrungsmitten gegessen wurde). Tierisches Eiweiss benötigt etwa das Doppelte an Zeit und Aufwand!Es verbraucht also letzten Endes mehr Energie, als es dem Körper überhaupt liefern konnte. Zudem kommt es während dieser langen Verdauungszeit zu Gär- und Fäulnisprozessen, die den Körper zusätzlich belasten und die Verdauung anderer Nahrungsmittel behindern.

David Wolfe schreibt: „Fäulnisprozesse bei tierischen Produkten führen zu weitaus giftigeren Substanzen als verfaulende Pflanzenprodukte. Der Dickdarm eines Fleischessers ist permanent diesen Giftstoffen ausgesetzt. Der menschliche Verdauungstrakt tut sich sehr schwer im Umgang mit den Fäulnisbakterien, den eine mit Fleisch, Milchprodukten und Eier enthaltende Ernährungsweise mit sich bringt.“

Jenseits der moralischen Fragen des Fleischverzehrs entscheiden wir mit der Auswahl unserer Eiweissquellen auch über unsere Gesundheit. Auch hier gilt wieder: Wenn wir nicht die ursprünglich für den Menschen vorgesehene rohe Nahrung zu uns nehmen, setzen wir belastende und langfristig selbstzerstörerische Prozesse in Gang. Nahrungsergänzungsmittel können auch hier helfen, Defizite auszugleichen und unserem Körper das zuzuführen, was in unserer Nahrung nicht, nicht in ausreichender Menge oder in der falschen Zusammensetzung enthalten ist.

Produktempfehlung:

  • NATURAMIN: besteht aus zu 99% bioverfügbaren pflanzlichen Aminosäuren – eine Zahl, die kein anderes natürlich vorkommendes Nahrungsmittel erreicht. D.h. 99% der in Naturamin enthaltenen Aminosäuren sind für die Proteinsynthese des Körpers verfügbar. Man spricht von einem NNU (Nettostickstoffverwertung) von 99%. Es bleiben so gut wie keinerlei Rückstände/Abbauprodukte übrig. Nahrungsproteine besitzen einen NNU zwischen ca. 17% (Kasein, Molke, Sojabohnen) und maximal 48% (Eier). Naturamin ist kalorienfrei und fettfrei und wird innerhalb von 23 Minuten vom Körper aufgenommen und über den anabolischen Stoffwechsel zum Aufbau und zur Regeneration verwandt.

Naturamin enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren in reiner, kristalliner Form – keinerlei Zusatzstoffe! – und ist die denkbar hochwertigste Eiweissquelle. Naturamin sollte nicht zusammen mit anderem Eiweiss verwendet werden, da sonst der katabolische Stoffwechsel ausgelöst wird.

Naturamin kann auch die Gewichtskontrolle effektiv unterstützen, weil es den Jojo-Effekt verhindert und bewirkt, dass nicht wertvolles Gewebe wie Muskelmasse bei der Abnahme abgebaut wird, sondern bevorzugt Fett-Gewebe. Zudem wirkt Naturamin der Übersäuerung des Körpers entgegen und scheidet eingelagertes Wasser aus.

Spirulina Mikroalgen und „Best of Greens“-Pulver haben einen sehr hohen Eiweissgehalt und sollten daher nicht zusammen mit Naturamin eingenommen werden.

Chlorophyll

„Chlorophyll wird im kommenden erleuchteten Zeitalter das Hauptprotein sein. Im frisch zubereiteten Getränk enthält es synthetisierten Sonnenschein und den für die Wiederbelebung des Körpers erforderlichen elektrischen Strom, und es wird Teile des Gehirns erschliessen, von denen der Mensch heute noch nichts weiß.“
Ann Wigmore, amerikanische Rohkost-Pionierin

Die Vorstellung, Blätter, Blumen, Gras oder die frischen grünen Spitzen junger Tannenzweige zu essen, mag auf den ersten Blick etwas befremdend für uns sein. Aber auch Salat besteht aus grünen Blättern – und zunehmend entdeckt die Feinschmeckerküche Salate aus Löwenzahnblättern, frischem Spinat und Sauerampfer oder verwendet als Garnitur Gänseblümchen. Wildkräuter enthalten viel mehr Vitalstoffe als Gartengemüse. Barbara Simonsohn schreibt hierzu: „Unsere Kulturpflanzen sind oft überzüchtet, sie werden naturwidrig in Monokulturen angebaut und mit Kunstdünger und hochgiftigen Pflanzenschutzmitteln „traktiert“, so dass sie ohne Chemie nicht mehr lebensfähig wären. Im Vergleich zu Kopfsalat enthält Brennnessel das Dreißigfache an Vitamin C, das Zwanzigfache an Provitamin A, das Vierzehnfache an Kalzium, das Fünfundzwanzigfache an Magnesium und das Fünfzigfache an Eisen.“

Ohne Chlorophyll gäbe es kein Leben auf diesem Planeten. Chlorophyll ist der grüne Pflanzenfarbstoff, der die Photosynthese möglich macht und ist damit die Basis der gesamten Nahrungskette. Es ermöglicht den Pflanzen, die Sonnenenergie aufzunehmen, zu speichern, zu transformieren und auf dieser Erde in einer Weise zu materialisieren, dass Menschen und Tiere sie aufnehmen können. Tierische Nahrung ist indirekt Pflanzennahrung, da die meisten Tiere sich von Pflanzen ernähren. Damit ist letztlich alles, was wir essen, ursprünglich Pflanzennahrung, Pflanzenenergie. David Wolfe schreibt: „Der Verzehr von grünblättriger Nahrung ist eine Transfusion von Sonnenenergie in die Blutenergie in unseren Adern.“

Chlorophyll weist eine erstaunliche Ähnlichkeit mit dem Hämoglobin in unserem Blut auf (das den Sauerstoff befördert). Die beiden Moleküle sind sozusagen fast baugleich, mit dem einzigen Unterschied, dass Chlorophyll an Magnesium gebunden ist und Hämoglobin an Eisen. Chlorophyll unterstützt den Sauerstofftransport in die Zellen. David Sandoval schreibt: „Tatsache ist, dass durch die Ähnlichkeit zwischen Chlorophyll und dem menschlichen Blut eine Übereinstimmung in der Art der Antioxidantien von grün pigmentierten Pflanzen und dem menschlichen Blut zu finden ist.“

Grüne Blätter in jeder Form sind die besten Lieferanten für Faserstoffe, Eisen, Kalzium und Magnesium. Ausserdem wirken sie stark entgiftend. Schwermetalle können von Grünpflanzen gebunden werden, so dass unser Körper sie in Form von Salzen über den Urin ausscheiden kann. Grünblättrige Pflanzen sollten einen Grossteil (ca. 30%!) unserer (rohen) Nahrung ausmachen. Sie wirken nicht nur entgiftend, sondern wirken auch der Übersäuerung entgegen, harmonisieren das Hormonsystem und reinigen die Zähne auf natürliche Weise.

Grüne Nahrung fördert auch stark den Basenwert, ist also hoch alkalisierend und trägt deshalb zur notwendigen Balance des pH-Wertes bei. Heutzutage ist die Zufuhr basenreicher Nahrung eine der wichtigsten Gesundheitsmaßnahmen, die man bei überoxidierter Ernährung durchführen sollte. Grüne Pflanzen beinhalten auch Polypeptide, die magere Muskelmasse aufbauen, die Potenz erhöhen und am wichtigsten, die Immunabwehr stärken. Darüber hinaus enthalten die enzymreichen grünen Pflanzen Dutzende von Spurenelementen, die normalerweise in unserer modernen Ernährung auf Grund des sich gut verkaufenden industriellen Ernährungsmülls, oder einfach durch den Mangel an Vitalstoffen, in den täglichen Essensgewohnheiten fehlen.

Produktempfehlung:

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Ballaststoffe und Probiotika

„Wir braten, grillen, dünsten, schmoren, kochen fast alles, ehe wir es essen. Der Originalzustand der Nahrung wird verändert. Da unser Körper aber biologisch nicht darauf eingestellt ist, so viel veränderte (denaturierte) Nahrung aufzunehmen, ergeben sich durch die unvollständige Verdauung und Assimilation Rückstände und diese sind giftig. Besteht nun der überwiegende Teil unserer Ernährung aus denaturierter Nahrung, wird der Organismus ständig mit diesen Giften überlastet.“
Harvey Diamond: ‚Fit for Life’

Die Natur liefert uns Nahrungsmittel nicht nur voll von Vitaminen und Mineralstoffen, sondern auch mit den notwendigen Zusätzen, um sie rückstandsfrei zu verdauen. Neben Verdauungsenzymen sind hierfür die Ballast- oder Faserstoffe zuständig. Optimalerweise gelangen Nahrungsmittel in den Körper und werden dort zerlegt; was der Körper benötigt, wird aufgenommen, mit Blut und Lymphe/Gewebswasser überall im Körper hintransportiert und assimiliert.

Der Begriff Assimilation (Angleichung) bezeichnet die Umwandlung von Nahrung in körpereigene Stoffe. Die Nahrung wird also zu einem Teil von uns. Alles, was der Körper nicht verwenden kann, ist Abfall oder Gift und sollte unseren Körper möglichst schnell verlassen. Rohe, ursprüngliche Nahrung kann dank ihres hohen Enzym- und Ballaststoffgehalts vollständig verarbeitet bzw. ausgeschieden werden.

Die Energiebilanz bleibt dabei positiv, d.h. die Nahrung liefert mehr Energie, als ihre Verwertung verbraucht. Wer sich nicht ausschließlich von Rohkost ernährt, schafft für seinen Körper leider andere Bedingungen. Unsere Nahrungsmittel werden nicht nur durch Kochen, Braten etc. verändert. Schon vor dem Erhitzen sind sie bereits vielfach verarbeitet: Sie werden nicht nur für eine längere Haltbarkeit oftmals bestrahlt, viele Nahrungsmittel werden auch zugunsten der Optik oder des vermeintlich besseren Geschmacks industriell ‚verbessert’. Dabei werden sie oft gerade von den Ballast- und Faserstoffen befreit, z. B. bei Weissmehl oder geschältem Reis.

David Sandoval schreibt: „Hier ist besonders darauf hinzuweisen, dass Reis eines der nährstoffreichsten Lebensmittel hier auf Erden ist. Einfach durch den Schälvorgang der äusseren Randschichten und durch den Kochvorgang eliminieren wir 95% seines Nährstoffpotentials. Sogar brauner Reis verliert, wenn er gekocht wird, 90% der lebenswichtigen Nährstoffe, wertvolle Antioxidantien in der Reiskleie sowie andere wertvolle Reisbestandteile.“

Wird Nahrung gekocht oder auf andere Weise verarbeitet, werden ihre wertvollen Inhaltsstoffe verändert. Der Fachbegriff hierfür lautet nicht umsonst ‚Denaturierung’, also eine Entfernung oder Abkehr von der Natur. Denaturierte Stoffe können vom Körper nicht (oder nur unter sehr großem Energieaufwand) assimiliert werden. Zurück bleiben große Mengen Abfall, die giftig für unseren Körper sind.

Neben den Giftstoffen, die ständig durch unseren Stoffwechsel entstehen, muss der Körper also zusätzlich die Rückstände nicht verdaubarer Nahrung verarbeiten. Ist dies ein Dauerzustand, kann unser Körper die anfallenden Abfall- und Giftmengen nicht bewältigen. Die Stoffe, die nicht aus dem Körper ausgeschieden werden können, werden in den Zellen deponiert. Übergewicht ist eine logische Folge von Nahrung, die weder verwertet noch ausgeschieden werden kann. Aber Nahrungsmüll wird nicht nur als Fett abgelagert, sondern auch z. B. in den Gefässwänden, was längerfristig zu Arteriosklerose und den daraus folgenden Krankheitsbildern wie Herzinfarkten, Schlaganfällen etc. führt.

Je mehr faserstoffarme, denaturierte Nahrung wir essen, desto weniger hat unser Körper die Chance, diese Prozesse umzukehren, da sich immer mehr Müll ansammelt und der Körper dadurch zunehmend schlechter funktionieren kann. Zudem sind die Giftstoffe sauer und führen zu einer zunehmenden Übersäuerung unseres Körpers. Rohes Obst und Gemüse bilden keine Säuren, sondern wirken im Körper basisch, selbst Zitrusfrüchte. Gekochte Nahrung und vor allem tierische Produkte dagegen wirken säurebildend. David Wolfe schreibt: „Fleisch, Fisch und Eier sind die am stärksten säurebildenden Nahrungsmittel. Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier enthalten keine Faserstoffe.“

Bei einer Reihenuntersuchung an über 1 Million Menschen wurde festgestellt, dass jeder dieser Menschen übersäuert war! [54] Der menschliche Organismus ist von Natur aus darauf ausgelegt, im basischen Bereich zu funktionieren. In gesundem Zustand sind die menschlichen Körperflüssigkeiten wie Speichel und Blut basisch. Sind wir übersäuert, gerät nicht nur der Säure-Basen-Haushalt, sondern der gesamte Organismus aus dem Gleichgewicht. Enzyme z. B. funktionieren optimal nur in einem bestimmten basischen Bereich. Jenseits dieses Bereichs muss der Körper sehr viel mehr Energie und Ressourcen aufwenden, um Stoffwechselvorgänge möglich zu machen als unter natürlichen (basischen) Bedingungen. Bakterien, Viren und Pilze dagegen haben in einem sauren Körpermilieu beste Lebensbedingungen.

Obst verlässt unseren Magen innerhalb von 20 bis 30 Minuten und erfordert zu seiner Verdauung weniger Energie als jede andere Nahrung. Gekochtes Gemüse und stärkehaltige Nahrungsmittel (ohne eiweisshaltige Nahrungsmittel verzehrt) bleiben ca. 3 Stunden im Magen, Fleisch (ohne stärkehaltige Beilagen verzehrt) ca. 4 Stunden. Mahlzeiten aus einer Kombination von stärkehaltigen Nahrungsmitteln (die ein eher basisches Milieu zur Verdauung brauchen) und Fleisch (das ein saures Milieu braucht) benötigen ca. 8 Stunden !

Faserstoffarme, säurebildende und schlecht zusammengestellte bzw. zusammen schlecht verdauliche Nahrungsmittel belasten unseren Körper über Stunden, bis sie komplett verdaut sind. Die Energiebilanz ist dann deutlich negativ, d.h. wir verbrauchen mehr Energie, um die Nahrung zu verdauen, als wir ihr entnehmen können um unseren Körper zu versorgen. Faserstoffreiche Nahrungsmittel können die Darmtätigkeit unterstützen und ausgleichen, für eine verbesserte Entgiftung des gesamten Körpers sorgen und dadurch nicht nur der Übersäuerung, sondern auch Übergewicht und Ablagerungen in unserem Körper entgegenwirken.

Neben Enzymen und Faserstoffen ist die Darmflora für die Verdauungsvorgänge von großer Wichtigkeit. In unserem Darm leben große Mengen „freundlicher“ Bakterien. Wenn die Nahrung unseren Magen und Dünndarm passiert hat, ist es die Aufgabe dieser Bakterien, die verbleibenden Nahrungsreste zu zerlegen und zu neutralisieren. Verwertbare Nährstoffe werden über den Dickdarm aufgenommen.

Dr. Walker beschreibt dies Folgendermaßen: „Im Laufe der Zeit führt die Zufuhr toter Nahrung im Verbund mit unzureichender Ernährung der Nerven und Muskeln der Darmwände, zu fortschreitender Degeneration und zu einem Tonusverlust. Die Folge ist die unzureichende Ausscheidung fäulniserregender Schlacken, ihre Anlagerung an den Wänden und ihre Anhäufung in den Darmfalten und –taschen. Wenn dies der Fall ist, kommt es zu einem fortwährenden Kampf zwischen den freundlichen Bakterien, die versuchen, diese Abfallreste zu neutralisieren, und den Fäulnisbakterien, die in ihnen wachsen und gedeihen.“ Mit den Jahren können sich buchstäblich pfundweise Schlacken in unserem Darm ablagern.

Zusätzlich zu den Fäulnis- und Gärprozessen aus gekochter (von Dr. Walker als „tot“ bezeichneter) und schlecht kombinierter (eiweiss- und stärkehaltiger) Nahrung, welche die Arbeit der freundlichen Bakterien behindern, gibt es zwei weitere Faktoren, welche die bakteriellen Verdauungsprozesse in unserem Körper behindern.

Durch den Verzehr tierischer Nahrung kommt es sehr häufig zu Salmonellose, einer bakteriellen Infektion, die sogar tödlich enden kann. Zu den Salmonellenerkrankungen zählen u. a. auch Typhus und Paratyphus. Salmonelleninfektionen werden oft nur in schweren Fällen diagnostiziert, leichtere Fälle können als schwere Erkältung missdeutet werden. Die Dunkelziffer ist also sehr hoch. Es ist bekannt, dass viele Geflügelprodukte (auch Eier) mit Salmonellen verseucht sind. Der nationale Forschungsausschuss in den USA führte eine Untersuchung bei einem Unternehmen durch, das selbst regelmäßige Kontrollen durchführt. 90% der Geflügelprodukte waren trotz dieser Kontrollen salmonellenverseucht.

Normalerweise bilden die freundlichen, d. h. probiotischen Bakterien ein stabiles System, das eine bestimmte Menge unfreundlicher Bakterien wie z. B. Salmonellen ausgleichen kann. Sie hindern krankmachende Mikroorganismen daran, sich in unserem Darm anzusiedeln und zu vermehren. Eine gesunde Darmflora bietet Schutz vor einer „feindlichen Übernahme“ durch Krankheitserreger. Ist unsere Nahrung ständig mit feindlichen Bakterien wie Salmonellen belastet, gerät die Darmflora zunehmend aus dem Gleichgewicht. Ein wirkungsvoller Schutz ist nicht mehr gewährleistet. Ausserdem werden Tierfutter neben zahlreichen Medikamenten und Hormonen auch Antibiotika zugesetzt.

Über tierische Nahrung gelangen Antibiotika auch in den menschlichen Körper und schädigen die Darmflora – vielleicht nicht so stark, dass es zu offenkundigen Symptomen kommt, aber sie stellen eine zusätzliche Belastung für die Darmflora dar. Antibiotika töten auch die freundlichen Darmbakterien.

Durch die ständige Verabreichung von Antibiotika an Nutztiere und die dadurch gegebene indirekte Aufnahme in den menschlichen Körper wird nicht nur unsere Darmflora ständig belastet, es entstehen auch zunehmend resistente Bakterienstämme, die sich einer antibiotischen Behandlung entziehen. Eine möglichst effektive Verdauung mit einer möglichst effektiven Abtransport der über unsere Nahrung aufgenommen Giftstoffe ist ein wirklich wichtiger Faktor für unsere Gesundheit.

Probiotische Stoffe (Probiotika) sind bestimmte Ballaststoffe und Stärkesorten, die das Wachstum der freundlichen Bakterien in unserem Darm anregen und so für eine Stärkung und Regeneration der Darmflora sorgen. Probiotische Mikroorganismen sind z. B. im Erdreich enthalten. Wird Nahrung direkt aus der Natur verzehrt, also z. B. frisch geerntetes, grob gereinigtes Wurzelgemüse, werden mit der Nahrung auch Probiotika aufgenommen. Diese Unterstützung fehlt uns leider. Eine gesunde Darmflora bietet Schutz vor zahlreichen Krankheitserregern und sorgt für eine gut funktionierende Verdauung ohne Ansammlung und Ablagerung von Rückständen.


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Antioxidantien

“Die größte Umweltkrise des Planeten liegt etwa 2,2 Milliarden Jahre zurück. Sie wurde ausgelöst durch die massenhafte Freisetzung eines giftigen Abfallsprodukts, das die Zyano-Bakterien ausschieden [...]. Dieses gefährliche Umweltgift war der Sauerstoff. Die meisten Menschen, denen Sauerstoff geradezu als Lebenselixier gilt, mag das überraschen, doch Sauerstoff ist ein tödliches Gift. Er ist hochreaktiv und zersetzt nicht nur lebendes Gewebe, sondern auch Eisen. Bestünde die Erdatmosphäre nicht zu 21 Prozent, sondern beispielsweise zu 25 Prozent aus Sauerstoff, würde sämtliche Vegetation sofort verbrennen.“
Mathias Bröckers, "Das sogenannte Übernatürliche"

Alles Leben ist aus dem Wasser entstanden. Wasser ist eine schützende und nährende Umgebung; nicht umsonst wachsen Embryos in Fruchtwasser heran. Als erste Lebensformen begannen, sich aus dem Wasser heraus zu entwickeln, mussten sie sich einer lebensfeindlichen Umgebung anpassen – der sauerstoffhaltigen Luft. Der größte Teil der Freien Radikale, die unser Körper täglich, genau genommen in jeder Sekunde bekämpfen muss, entsteht in Verbindung mit Sauerstoff. Das heißt: Menschen hätten ohne ein hochwirksames antioxidatives Schutzsystem nicht überleben können.

Wenn wir – wieder einmal – zu den Ursprüngen der Menschheit zurückkehren, reichte das Schutzsystem für die damals vorherrschenden Anforderungen aus. Solange die Menschen sich von rohen Nahrungsmitteln ernährten, sich dabei viel bewegten und sich in der frischen Luft und Sonne aufhielten, konnten die im Körper befindlichen und über die rohe Nahrung aufgenommenen Antioxidantien die Angriffe von Freien Radikalen ausgleichen. Unsere Lebensumstände haben sich seither natürlich gewaltig geändert.

Einerseits ernähren wir uns überwiegend mit gekochter und verarbeiteter Nahrung, d. h., dass ein ausreichender antioxidativer Schutz nicht mehr gewährleistet ist. Andererseits sind die Anforderungen an unser antioxidatives Schutzsystem sogar noch deutlich gestiegen: Durch Stress, Umweltbelastung, Elektrosmog und zahlreiche andere Faktoren wie schlechte (vitaminarme, fettreiche, kohlenhydratreiche mit hohem glykämischen Index) Ernährung entsteht täglich ein Vielfaches der ursprünglichen Belastung.

Jede einzelne unserer 70 Billionen Körperzellen wird durchschnittlich ca. 10 000 Mal am Tag von Freien Radikalen angegriffen. Bei Menschen die rauchen, regelmäßig Alkohol trinken, Medikamente nehmen oder einer erhöhten Umweltbelastung ausgesetzt sind, kann sich diese Zahl auf das Achtfache erhöhen. Das bedeutet, dass jede Zelle etwa ein Mal pro Sekunde angegriffen wird. Bei 70 Billionen Körperzellen sind das hochgerechnet ca. 5,6 Trillionen Angriffe pro Tag.

Freie Radikale sind Elektronenräuber; sie entstehen durch einen Elektronenverlust, indem sie also selbst ein Elektron verlieren. Jedes Molekül kann daher zu einem Freien Radikal werden, was ein ganz natürlicher und alltäglicher Vorgang ist. Ursache sind alltägliche Faktoren wie Stress, Rauchen etc., denen wir ständig ausgesetzt sind.

Freie Radikale werden aber auch durch unsere Stoffwechselvorgänge im Körper produziert. Der Vorgang wird Oxidation genannt und entspricht dem, was wir bei Eisen als Rosten kennen. Durch die Angriffe von Freien Radikalen rosten wir innerlich. Das Schutzsystem unseres Körpers besteht aus Antioxidantien, Molekülen also, die der Oxidation und den sie verursachenden Oxidantien entgegenwirken können. Unser Körper stellt uns eine ganze Reihe von Antioxidantien zur Verfügung, die Elektronenspender sind und leicht ein Elektron abgeben können, bevor sich ein Freies Radikal ein Elektron aus einem wichtigen Molekül rauben kann. Sobald das fehlende Elektron ersetzt wird, ist ein Freies Radikal neutralisiert und harmlos.

Das Problem sind also nicht die „bösen Freien Radikale“, sondern dass aufgrund unserer Lebensumstände mehr davon entstehen, als unser natürliches Schutzsystem auffangen kann. Ein konkretes Beispiel: Bei einem Zug an einer Zigarette nimmt der Körper neben Schadstoffen wie Teer und Kadmium ganze 10 Freie Radikale auf. Bei der Entgiftung des Teers und den dazu notwendigen Abbauvorgängen entstehen aber 100 Billionen weitere Freie Radikale! 100 Billionen – das ist eine Zahl mit 14 Nullen.

Rauchen war von der Evolution bei der Entwicklung unseres antioxidativen Schutzsystems definitiv nicht vorgesehen. Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E, Selen etc. sind in großer Menge in frischen, rohen Früchten und Gemüse enthalten. Auch hier gilt, dass sie durch Erhitzen und Verarbeiten verloren gehen und zerstört werden. Ohne einen wirksamen und ausreichenden antioxidativen Schutz können Freie Radikale nicht neutralisiert, d. h. entschärft werden. Dann beginnen sie in unserem Körper, Moleküle und Zellen zu zerstören, z. B. Enzyme, die funktionsuntüchtig werden und somit den bestehenden Enzymmangel weiter verschärfen.

Aber auch andere Vitalstoffe wie Vitamine, jegliches Organgewebe oder die DNS in unseren Zellkernen werden von Freien Radikalen angegriffen und beschädigt oder zerstört, falls nicht genügend Antioxidantien vorhanden sind. Freie Radikale begünstigen nicht nur die Entstehung zahlreicher Krankheiten, sie gelten auch – neben der bereits erwähnten Dehydration – als Hauptursache für Alterungssymptome und die damit einhergehende Abnahme von Leistungsfähigkeit, Lebenskraft und Gesundheit. Ein wirksames antioxidatives Schutzsystem gehört also zu den wichtigsten Dingen, die unser Körper braucht.

Da wir Antioxidantien nicht mehr in ausreichender Menge über unsere Nahrung aufnehmen und zusätzlich die Belastung und dadurch der Bedarf stark angestiegen sind, sollten auch Antioxidantien dringend ergänzt werden. Die meisten Antioxidantien werden zudem, wenn sie ein Freies Radikal neutralisiert haben, selbst zu einem Freien Radikal, wenn auch zu einem schwächeren, weniger aggressiven. So kann es zu einer ganzen Kettenreaktion an räuberischen Reaktionen kommen, bei der aus einem Freien Radikal bis zu mehrere hundert Freie Radikale werden, jedes mit dem Potential, wichtige Zellen zu schädigen.

Jedes Molekül Vitamin C, E etc. besitzt ein einziges Elektron, das es an ein Freies Radikal abgeben kann. Ist es abgegeben, machen sich diese Moleküle selbst auf die Suche nach einem verfügbaren Elektron, um ihren Verlust wieder auszugleichen. Nur aktiver, negativ geladener Wasserstoff besitzt ein zusätzliches Elektron, das er abgeben kann, ohne hinterher den Elektronenverlust ausgleichen zu müssen. Als Endprodukt entsteht kein Freies Radikal, sondern reines Wasser. Zudem ist Wasserstoff das Kleinste alle Elemente und gelangt in unserem Körper überall hin, während z. B. ein Vitamin C-Molekül um ein Vielfaches größer ist. Diese beiden Vorteile bietet kein anderes Antioxidans.

Die Natur hat Wasserstoff ebenso wie Vitamine, Selen u. Ä. als Antioxidans vorgesehen. Wie diese Vitalstoffe ist Wasserstoff in großen Mengen in roher, frischer Nahrung vorhanden, ebenso in allen lebendigen Flüssigkeiten und in einigen Heilwässern wie z. B. dem Wasser von Lourdes. Wasserstoff beginnt allerdings sehr schnell, sich zu verflüchtigen und ist schon bald nach der Ernte von Früchten und Gemüse nicht mehr nachweisbar. Es ist also sehr wichtig, täglich eine breite Palette an Antioxidantien aufzunehmen.

 

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Fazit:

Nahrungsergänzungsmittel helfen also bei der Versorgung und auch bei der Entgiftung des Körpers und können einen optimalen Ablauf aller Körperprozesse unterstützen. Keiner der Vitalstoffe wirkt in unserem Körper allein. Auch wenn die Stoffe hier einzeln aufgeführt wurden, kann keiner ohne den anderen wirken.

Falls Sie die angesprochenen Nährstoffbereiche durch Ihre tägliche Ernährung nicht optimal versorgen können, ist es sinnvoll, sie durch die hier empfohlenen, 100 % natürlichen bzw. pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittel der Firma PLATINUM entsprechend zu ergänzen. Wir können nur diesen Hersteller empfehlen, da andere Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller gedüngte und gespritzte Pflanzen verwenden, teilweise auch künstliche Vitamine zusetzen sowie durch völlig überhöhte Preise und unakzeptable Geschäftmethoden negativ auffallen.

 

Empfehlung:

  • CHLORELLA-Mikroalgen:
    Unterstützt die Ausscheidung von aufgenommenen und im Körper eingelagerten Chemikalien und Giftstoffen aus Luft, Wasser und Nahrung. Versorgt den Körper mit wertvollen Mineralstoffen, Vitaminen, Antioxidantien, wertvollen essentielle Fettsäuren und mit Chlorophyll. Chlorella bindet sehr gut Schwermetalle und Toxien und unterstützt die Ausleitung aus dem Körper.
  • SPIRULINA-Mikroalgen:
    Löst toxische Abfallprodukte und unterstützt ebenfalls die Ausscheidung von aufgenommenen und im Körper eingelagerten Chemikalien und Giftstoffen. Versorgt den Körper mit wertvollen Mineralstoffen, Vitaminen, Antioxidantien, wertvollen essentielle Fettsäuren und mit Chlorophyll. Chlorella.
    Diese Wasserpflanzen (Mikroalgen) gehören mit zu den weltweit besten Pflanzennährstoffen, um den Körper auf natürliche Art und Weise zu Entgiften.
  • Best of Greens:
    Regt die Reinigungsorgane wie Niere, Haut, Lunge, Leber, Harnblase und Darm an. Hilft beim Entgiften und Entschlacken. Versorgt den Körper mit wertvollen Vitaminen, Enzymen, Mineralstoffen, Antioxidantien und Chlorophyll.
  • Daily Fiber Blend:
    Harmonisiert die Verdauungs - und Ausscheidungsfunktion, verbessert die Nahrungsauswertung, fördert die Darmreinigung durch lösliche und unlösliche Ballaststoffe, regt den Fettstoffwechsel an. Versorgt den Körper mit wertvollen Enzymen und Wachstumsstoffen.
  • Herbal Fiber Cleanse:
    Zur Regeneration und Erholung des Magen–Darmtrakts. Reinigt den Darm, Unterstützt den Entgiftungsprozess des Körpers.
    Advanced Probiotic Blend:
    Unterstützt durch natürliche, probiotische Kulturen den Aufbau einer gesunden Darmflora.
  • NATURAMIN:
    Versorgt den Körpers mit 99% bioverfügbaren pflanzlichen Aminosäuren ( 8 essentiellen Aminosäuren) für den allgemeinen Zellaufbau sowie für den Muskelaufbau. Unterstützt die effektive Gewichtsabnahme durch verstärkten Fettabbau und fördert die Ausscheidung von eingelagertem Wasser. Naturamin ist eines der wichtigsten und zugleich eines der wirkungsvollsten natürlichen Anti-Aging-Präparate.

 

 

Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen mit den 100 % natürlichen Pflanzenprodukten von PLATINUM in der Naturheilkunde, bei Heilpraktikern, Naturheilärzten und in der Ganzheitsmedizin sowie der strengen Überprüfung auf Reinheit und Nutzen, empfehlen wir die Verwendung der hier aufgelisteten Premium-Produkten zur Optimierung der Ernährung, zur Entgiftung des Körpers und zum Aufbau des Immunsystems.

 

 

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