Wie eine falsche Entscheidung ein schönes Leben zum negativen verändern kann

Ein Professor an einer Universität hat sich eine fatale Fehlentscheidung geleistet. Er und seine Frau verdienen ungefähr 110.000.-Euro im Jahr. (Er ist einer der relativ gering bezahlten Mitglieder dieser Fakultät und sie arbeitet in einer Einrichtung zur Tagespflege.) Jedenfalls erbte er rund 830.000.- Euro von seinem Vater.

Er steht jetzt vor der Entscheidung, das viele Geld zur finanziellen Stabilisierung der Finanzbasis einzusetzen und strategisch sicher und ertragreich anzulegen, damit er mit seiner Frau in der Lage wäre, jedes Jahr ca. 40.000.-Euro extra an Ertrag / Zins zu haben.

Oder er kauft f ür sich und seine Frau auf Mallorca ein grosses Traumhaus mit riesigem Grundstück und Swimmingpool im Wert von 1,3 Millionen Euro, nimmt dazu ein Darlehen auf und legt dazu eine Hypothek von 500.000.-Euro auf das Haus.

Anmerkung: Eine Hypothek ist ein Immobiliendarlehen, für welches jeden Monat Zinsen bezahlt werden müssen und das Haus als Pfand / Sicherheit dient.

Er hat sich für das Traumhaus entschieden. Jetzt aber fordern die monatlichen Hypothekenzahlungen und die Steuern – gewaltige Steuern – ungefähr 60% seines Einkommens. Er machte durch diese falsche Entscheidung den Schritt von einer erhöhten finanziellen Stabilität zu einer vermutlich verhängnisvollen Schuldenspirale. Eine wahrlich schicksalhafte fatale Entscheidung.

Jetzt ist das Leben von diesem Ehepaar nicht mehr so schön und die gewaltige Schuldenlast belastet den Professor und seine Frau jeden Monat. Er ist durch diese falsche Entscheidung jetzt zwar klüger, hat aber dafür sehr viel Lehrgeld bezahlt. Diese falsche Entscheidung hat tatsächlich die bisher gesunde Finanzbasis um rund 60 % verschlechtert, obwohl er bei richtiger Entscheidung seine Finanzbasis um gute 36 % hätte verbessern können.

Genau so unklug handeln jeden Tag Millionen von Bürger, die einen mit grossen Beträgen und die anderen eben mit kleinen Beträgen.