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Ich will Gesund sein !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Man sieht nur mit dem Herzen gut --- Achte auf deinen Geist und deine Seele

 

 

 

 

Schlaf ist absolut lebensnotwendig

Schlafen – für viele ein Zauberwort und auch Luxus. Das ist kein Wunder, denn angesichts der knappen Zeit durch Beruf und sonstigen Freizeit- vergnügungen wird am Schlaf oftmals gespart. Nicht ausreichend genug Schlaf sowie auch unruhiger Schlaf wirkt sich schnell schwächend auf den Allgemeinzustand aus. Energiemangel, Gereiztheit, reduzierte Konzentrationsfähigkeit, Kopfschmerzen, ein geschwächtes Immunsystem, verstärkte Abbauprozesse, Magen- und Darmbeschwerden, beschleunigte Alterungsprozesse, ein schlechtes Erinnerungsvermögen, depressive Verstimmungen und andere Symptome können die Folgen sein.

Etwa 25 % der Bevölkerung leiden unter Schlafstörungen. Und das ist nicht nur zermürbend für den einzelnen, es ist ein ernsthaftes, gesundheitliches Problem. Genügend Schlaf ist langfristig gesehen eine wesentliche Voraussetzung für die körperliche und geistig-seelische Gesundheit.

 

 

Wie viel Schlaf braucht der Mensch ?

Der individuelle Schlafbedarf ist sehr unterschiedlich und eine so genannte “normale” Menge an Schlaf, die jeder Mensch braucht, gibt es nicht. Vom Säuglingsstadium zum Alter hin nimmt die Schlafdauer ständig ab. Ein Baby benötigt z.B. in den ersten Lebensmonaten um die 16 Stunden Schlaf pro Tag, ein Erwachsener ca. 6 – 8 Stunden und ein alter Mensch meist nur noch 5 – 6 Stunden. So hat jeder sein eigenes Schlafbedürfnis – die einen brauchen viel Schlaf und andere kommen mit wenig aus. Bisher hat es noch kein Mensch länger als 17 Tage ohne Schlaf ausgehalten. Irgendwann schläft dann doch jeder ein, ob er will oder nicht.

Etwa 5% der Bevölkerung schlafen ca. 6 Stunden pro Tag und genauso viele brauchen mehr als 10 Stunden. Der Grossteil, also 90% der Bevölkerung, schläft etwa 7-8 Stunden pro Nacht. Schlafforscher haben heraus gefunden, dass die Menschen, welche regelmässig ca. 8 Stunden in der Nacht schlafen, eine ca. 5 Jahre höhere Lebenserwartung haben.

 


Schlaf ist ein hochaktiver passiver Zustand

Schlaf ist ein hochaktiver Zustand, in dem bestimmte K örpersysteme und Organe "auf Sparflamme" arbeiten, andere wiederum hoch aktiv sind. Angepasst an die Dauer von Tag und Nacht unterliegen viele Körperfunktionen einem etwa 24-stündigen Rhythmus, beispielsweise die Organtätigkeiten, die Körpertemperatur, die Hormon-, Magensäure- und Galleproduktion, Blutdruck, Herzschlag usw. Auch der Schlaf-Wach-Rhythmus ist beim erwachsenen Menschen an den Tag-Nacht-Rhythmus angepasst und wird vor allem vom Tageslicht bzw. Sonnenlicht gesteuert.

Zusätzlich haben auch noch andere periodische 2-Stunden Rhythmen einen Einfluss auf den Wachheitsgrad. Viele kennen die sogenannte Nachmittagsmüdigkeit zwischen 13-15 Uhr. Es ist die zweite Ruhephase im 24-stündigen Tagesrhythmus, in welcher die Herzaktivität relativ niedrig ist und die Körperaktivität sich auf die Nahrungsauflösung im Dünndarm konzentriert. In den südlichen Ländern gehört natürlicherweise diese Nach-Mittagsruhe (Siesta) zum normalen Alltag. Kinder und auch alte Menschen machen natürlicherweise auch genau in diesem Zeitraum einen Nachmittagsschlaf bzw. Gesundheitsschlaf.

In Mitteleuropa wird diese Ruhephase meist dem ununterbrochenen Arbeitsablauf geopfert. Wir können zwar ohne Mittagsschlaf leben, aber dennoch haben viele Menschen natürlicherweise in dieser Zeit das Bedürfnis auszuruhen. Und das ist tatsächlich sehr gesund, weil dadurch die körpereigenen Rhythmen und Prozesse unterstützt werden.

 


Schlaf ist Ausscheidung, Entgiftung, Regeneration und Aufbau

Betrachtet man die natürlichen Aktivitäten und Rhythmen des Körpers, kann man zwölf Körperfunktionsprozesse zu bestimmten Organen zuordnen. Innerhalb des Tageslaufes ist immer einer dieser Funktionsprozesse für zwei Stunden besonders aktiv. Man bezeichnet diese Zeitspanne, in der solch ein Körperfunktionsprozess (ein Regulationssystem) und das entsprechende im Zusammenhang stehende Organ die höchste Aktivität bzw. den maximalen Funktionsprozess aufweist, auch als die Maximalzeit. Jeweils 12 Stunden nach der Maximalzeit ist das betreffende Organ bzw. Regulationssystem in seiner Minimalzeit, also in seiner geringsten Aktivität (Ruhephase).

Von ca. 5-7 Uhr ist der Dickdarm hoch aktiv (Ausscheidung).
Von ca. 7-9 Uhr ist der Magen hoch aktiv (Nahrungsaufnahme).
Von ca. 9-11 Uhr ist die Milz hoch aktiv (Immunsystem).
Von ca. 11-13 Uhr ist das Herz hoch aktiv (Aktivität).
Von ca. 13-15 Uhr ist der Dünndarm hoch aktiv (Nahrungsauflösung).
Von ca. 15-17 Uhr ist die Blase hoch aktiv (Ausscheidung).
Von ca. 17-19 Uhr sind die Nieren hoch aktiv (Entsäuerung).
Von ca. 19-21 Uhr ist das Herz-Kreislaufsystem hoch aktiv (Aktivität).
Von ca. 21-23 Uhr ist das Blut-Lymphsystem hoch aktiv (Entgiftung).
Von ca. 23-1 Uhr ist die Galle hoch aktiv (Ausscheidung).
Von ca. 1-3 Uhr ist die Leber hoch aktiv (Entgiftung).
Von ca. 3-5 Uhr ist die Lunge hoch aktiv (Ausscheidung).

Bei dieser stark vereinfachten Darstellung wird offensichtlich, dass der Körper durch die Körperfunktionsprozesse (Regulationssysteme) von ca. 17 Uhr bis ca. 7 Uhr morgens, also hauptsächlich in der Nachtzeit, vorwiegend Entgiftungs- und Ausscheidungsprozesse durchführt. Das bedeutet auch, dass in dieser Zeit unser Körper am besten regeneriert und wieder aufgebaut wird. Deshalb hat der Schlaf ab 22 Uhr auch eine hervorragende Anti-Aging-Wirkung, weil dann die Ausschüttung des Wachstumshormons STH in der zweiten Nachthälfte stark erhöht wird.

Der Schlaf in der Nachtzeit hat also die eminent lebensnotwendige Funktion, die Gifte, Schlackstoffe und Säuren, welche durch die Tagesaktivität entstandenen sind und welche wir tagsüber in den Körper aufgenommenen haben, zu neutralisieren, abzubauen und zur Ausscheidung aus dem Körper vorzubereiten. Gleichzeitig regenerieren die Zellen der Organe, die tagsüber hoch aktiv waren und nun in der Nacht ihre funktionale Minimalzeit (Ruhephase) haben. Nachts führt der Körper also auch gleichzeitig umfangreiche Aufbauprozesse durch.

 


Schlaf ist körperliche Entspannung und gleichzeitig geistig-seelische Verarbeitung

Der Mensch muss natürlich auch all die geistigen und seelischen Aktivitäten, Erlebnisse und Sinneseindrücke des Tages verarbeiten. Dies geschieht ebenfalls während des Schlafens, indem er in der Nacht verschiedene Schlafphasen durchläuft, die sich in ihrer Schlaftiefe unterscheiden. Nach dem Einschlafen befinden wir uns zuerst in einem Leichtschlafstadium. Dann steigt die Schlaftiefe stark an und geht in die Tiefschlafphase über, in welcher wir uns körperlich entspannen, um danach wieder in eine Leichtschlafphase über zugehen.

Anschliessend beginnt die etwa 20-minütige REM-Phase (Rapid Eye Movements), in welcher die Muskeln völlig erschlafft sind und die Augen sich schnell hin und her bewegen. In dieser Phase spielt sich der Grossteil der Träume ab und der Mensch stellt während dieses REM-Schlafs eine Verbindung mit der geistigen Ebene des Lebens bzw. der höheren geistigen Welt her. In dieser REM-Phase werden auch tiefe, unbewusste Erlebnisse verarbeitet. Dieser Zustand ist eine Art Ohnmachts-Zustand bzw. eine Art Nahtod-Zustand (der „kleine Tod“) mit einer sehr wichtigen psychischen Regenerationsfunktion. Jeder Mensch träumt im REM-Schlaf, auch wenn er sich am nächsten Tag nicht immer daran erinnern kann.

Ein solcher Schlafzyklus dauert etwa 90 Minuten und wird im Laufe einer Nacht etwa vier bis fünf mal durchlaufen. Die Tiefschlafmenge wird dabei mit zunehmender Schlafdauer immer weniger und die REM-Phasen werden dafür länger. Gegen den Morgen hin kommen wir dann in eine gleichmässige leichte Schlaftiefe. Der ungestörte Ablauf dieser Schlafzyklen ist Voraussetzung für einen erholsamen Schlaf.

 


Der richtige Zeitpunkt zum Einschlafen

Das Schlafbedürfnis macht sich in der Regel bei jedem von uns immer etwa zur selben Zeit bemerkbar und sollte im Einklang mit den Körperrhythmen zwischen 21– und 23 Uhr erfolgen. Typische Anzeichen sind die nachlassende geistige Aktivität, ein Kälteempfinden, das Gähnen und dann die starke körperliche Ermüdung. Das ist der ideale Zeitpunkt um ins Bett zu gehen und innerhalb kürzester Zeit ein zuschlafen.


Ursachen für Schlafstörungen

Bei Schlafstörungen unterscheidet man zwischen Einschlafstörungen und Durchschlafstörungen und diese können mit folgenden Faktoren zusammen hängen:

  • Zu spätes Abendessen,
  • Zu schweres Essen am Abend, übermässiger Genuss von Alkohol oder koffeinhaltigen Getränken,
  • Schlechte Raumbedingungen wie aktivierende Farben, Elektro-Smog, u.s.w.
  • Falscher Standort vom Bett,
  • Elektro-Smog (zu geringe Produktion des Schlafhormons Vasotocin durch Melatoninmangel),
  • Schlechte Schlafbedingungen wie Lärm, schlechte Luft,
  • Zu viel Licht im Schlafraum,
  • Zu wenig Sauerstoff im Schlafraum,
  • Zu warme oder zu kalte Raumtemperatur,
  • Alte vermilbte Bettdecken, Unterbetten und Kopfkissen,
  • Zu weiche oder zu harte Matratze und Lattenrost
  • Überreizung durch zu lange geistige Arbeit,
  • Überreizung durch zu langes Fernsehen,
  • Unregelmäßige Schlafenszeiten durch Schichtarbeit,
  • Zeitverschiebung (Jetlag) bei Fernreisen,
  • Seelische Probleme (Familie, Beruf, Partner, etc.)
  • Prüfungsängste oder andere Ängste,
  • Psychische Erkrankungen (z. B. Depressionen)
  • Körperliche Erkrankungen (z. B. Schmerzen)
  • Nebenwirkungen von Medikamenten,
  • Schlaftablettenmissbrauch,
  • und andere.


Oberstes Gebot ist natürlich, möglichst alle Ursachen für Schlafstörungen zu beseitigen und rundum optimale Bedingungen für einen gesunden Schlaf zu schaffen. Man nennt dies auch die „Schlafhygiene“.


Unterstützende Mittel bei Schlafstörungen

Am wichtigsten ist es natürlich immer, zuerst die Ursachen für die Schlafstörungen herauszufinden und diese alle zu beseitigen. Die nachfolgend genannten Mittel sollten daher immer nur eine temporäre Zwischenlösung sein.

Melissentee, Baldriantee, Hopfentee: Allgemein beruhigend und Entspannend.

Homöophathische Globuli: Magnesium phosphoricum: Bei grosser Erregbarkeit, Herzklopfen.

Schüssler Salze: Kalium phosphoricum: Bei nervöser Schlaflosigkeit.

Silicea Kieselerde: Bei zu regem Gedankenfluss.

Spagyrisches Schlafspray: Bei Ein- und Durchschlafstörungen.


Wann man am besten aufstehen sollte

Idealerweise sollte man aufstehen, wenn der letzte Schlafzyklus zu Ende ist. Dies sollte in der Regel zwischen 5 Uhr und 7 Uhr morgens der Fall sein, kann aber auch schon mal bereits ab 4 Uhr morgens beginnen. Leider ist natürliches Aufwachen nicht immer der Fall, vor allem wenn man „unnatürlich“ und abrupt durch einen Wecker aus dem Schlaf gerissen wird. Forscher haben herausgefunden, dass das unnatürliche geweckt werden durch Wecker bzw. piepsende Uhren und der „schockartige“ Abbruch eines Schlafzyklus, im Laufe von vielen Jahren zu gesundheitlichen Störungen und stark beschleunigten Alterungsprozessen führt.

Das Aufwachen wird natürlich auch durch die Sonnenlichtstrahlung beeinflusst und gesteuert. Im Prinzip gilt: Wer nachts gut schläft, wacht morgens automatisch auf und fühlt sich ausgeschlafen, erfrischt und energiegeladen wohl.

 

 

Empfehlung:

Guter Schlaf während der ganzen Nacht ist ein Garant für Gesundheit, allgemeines Wohlbefinden, optimale Leistung am Tag und eine insgesamt gute Lebensqualität ! Reduzieren Sie immer alle negativen Einflüsse, die einen gesunden Schlaf stören und beachten Sie die folgenden grundlegenden Regeln der Schlafhygiene.

1) Sorgen Sie jeden Tag für optimale Schlafbedingungen.

2) Optimieren Sie unbedingt Ihren Schlafraum (siehe WOHNRAUM-OPTIMIERUNG). Dadurch werden viele negative Störfaktoren bzw. Wirkungspotentiale beseitigt ( siehe KOMMUNIKATIONS-SYNERGETIK) und gleichzeitig ein sehr positives Raumklima geschaffen, was Grundvoraussetzung für guten und erholsamen Schlaf ist.

3) Vermeiden Sie eine zu hohe Temperatur im Schlafraum. Schaffen Sie eine Raumtemperatur von 16° - 18° C. Sie ist ideal, damit der Körper sich gut entspannen kann und nicht schwitzt und nicht friert.

4) Kaufen Sie sich eine gute Matratze aus einem Naturmaterial (z.B. Latex) und einen geeigneten Lattenrost aus Holz (kein Metal). Achten Sie dabei auf den Härtegrad, der unbedingt auf Ihr Körpergewicht abgestimmt sein muss. Auf keinen Fall sollte das Bett elektrisch verstellbar sein (schädlicher Elektro-Smog).

5) Kaufen Sie sich hochwertige Bettdecken und Kissen. Forscher haben herausgefunden, dass eine qualitativ hochwertige Ausstattung der Betten und Bettwaren (Bettdecken, Kissen, Matratze) die Schlafqualität erheblich verbessern und die natürliche Schlafzeit verlängern kann. Achten Sie darauf, das diese Produkte ausschliesslich aus Naturmaterialien gefertigt sind.

6) Lüften Sie Ihre Bettsachen regelmässig an der Sonne und an der frischen Luft. Das verhindert die starke Ausbreitung von Milben in den Bettsachen.

7) Achten Sie tagsüber auf eine richtige und gesunde Ernährung sowie auf ausreichende Bewegung.

8) Essen Sie nicht spät abends oder sogar kurz vor dem Zubettgehen. Am besten zwischen 17- und 19 Uhr Abendessen (siehe Ernährung). Essen Sie abends keine schwer verdaulichen Speisen (Fett- und Kohlenhydratreich).

9) Trinken Sie die 4 Stunden vor dem Zubettgehen keine koffeinhaltigen Getränke oder Alkohol.

10) Rauchen Sie nicht mehr nach 19.00 Uhr (Am besten ganz damit aufhören..... es lohnt sich)

11) Vermeiden Sie intensiven Sport bzw. Leistungssport ab 19.00 Uhr, da dies den Kreislauf zu stark aktiviert und die Entgiftung des Körpers stört. Sportliche Aktivitäten sollten etwa 3 Stunden vor der Schlafenszeit beendet sein.

12) Verrichten Sie keine schwere körperliche Arbeit vor dem Schlafengehen, weil die körperliche Anstrengung den Kreislauf ankurbelt.

13) Nehmen Sie sich zwischen Ihrem Arbeitsalltag und dem Zubettgehen Zeit zum „Abschalten“.

14) Besprechen Sie keine schwerwiegenden Probleme direkt vor dem Zubettgehen und vermeiden Sie das Diskutieren oder Durchdenken von aktuellen Themen vor dem Zubettgehen.

15) Nehmen Sie eine 1 Stunde vor dem Zubettgehen ein 20-minütiges warmes Bad mit 34- 36° C wassertemperatur. Geben Sie dem Badewasser entspannungsförderndes Lavendelöl, Nardenöl oder Baldrianöl zu.

16) Machen Sie 1 Stunde vor dem Zubettgehen einen Spaziergang an der frischen Luft.

17) Trinken Sie ein Glas heisse Milch mit Honig oder eine Tasse Melissen-, Baldrian- oder Hopfentee.

18) Lüften Sie Ihren Schlafraum 30 Minuten vor dem Zubettgehen gut durch, damit genügend Sauerstoff im Raum vorhanden ist.

19) Dunkeln Sie Ihr Schlafzimmer nach Möglichkeit komplett ab, da Licht die Bildung der Schlafhormone verhindert. Lichtquellen von aussen lassen sich leicht durch lichtundurchlässige Vorhänge oder Rollos beseitigen.

20) Schalten Sie Lärmquellen ab und legen Sie eventuell beruhigende Musik (langsame, meditative Musik) auf. Nicht vermeidbare Lärmbelästigungen können Sie mit Hilfe von Ohrstöpseln reduzieren.

21) Betten Sie sich zum Einschlafen ein "Nest", so dass der Kopf "geschützt", die Halswirbelsäule entlastet und Sie im Rücken einen "Halt" und Entspannung spüren. Diese Nestlagerung macht die Körpergrenzen bewusst, der ganz Körper wird wahrgenommen und vermittelt dadurch ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit.

22) Wechseln Sie regelmässig Ihre Bettwäsche, da diese durch die nächtlichen Ausscheidungsprozesse der Haut (Mikroschweiss mit Gift-und Schlackstoffen) schnell angefüllt und verschmutzt ist. Hier können sich dann sehr schnell Mikroorganismen (z.B. Milben) bilden, welche die Schlafqualität negativ beeinflussen.

23) Entspannen Sie sich vor dem Schlafengehen. Schauen Sie sich keine brutalen bzw. aufregenden Filme im TV an. Dies gilt besonders für Kinder.

24) Bei Kindern ist es sehr wichtig, jeden Abend die gleiche Zubettgeh-Rituale (Geschichte vorlesen, gemeinsames Singen etc.) durch zu führen.

25) Paare können sich durch liebevolle Körperberührungen und einer sanfte Massage wunderbar zum Entspannen bringen. Dafür eignet sich auch sehr gut die Verwendung von entspannungsfördernden 100% reinen ätherischen Ölen wie Lavendelöl, Nardenöl oder Baldrianöl (keine künstlichen Duftöle verwenden). Das Einschlafen geschieht danach ganz natürlich und selbstständig.

26) Halten Sie Ihre individuellen regelmässigen Schlafenszeiten ein und gewöhnen Sie sich regelmässige Ruhe- und Schlafphasen an.

Tipps:

Hier ein Rezept für ein Entspannungsöl zum Einreiben am Abend:

26) Mischen Sie 1 Tropfen Rose, 4 Tropfen Lavendel, 2 Tropfen Zedernholz und 2 Tropfen Salbei in 50 ml Mandelöl oder Jojobaöl. Verwenden Sie dafür immer nur 100 % reines ätherisches Öl. Reiben Sie Ihren Körper mit diesem Entspannungsöl ganz sparsam und langsam ein, vor allem im Oberkörperbereich und Nacken. Das Einschlafen geschieht danach ganz natürlich und selbstständig.

27) Schlafen Sie tagsüber nicht länger als 20 Minuten, weil sonst zu viele Schlafhormone ausgeschüttet werden und Sie dann nur wieder sehr mühsam aktiv werden können.

28) Wenn Sie nicht einschlafen können, sollte Sie wieder aufstehen und sich beschäftigen, z. B. einen beruhigenden Tee trinken oder lesen, bis Sie müde werden.

29) Wenn Ihr Kind nicht einschlafen kann oder nachts aufwacht und nicht mehr einschläft, dann legen Sie einfach die Hand Ihres Kindes in Ihre Handinnenfläche und bewegen Ihren Daumen kreisförmig im inneren der Kinderhand. “Malen” Sie so mit sanftem Druck eine 8 nach. Wieder und wieder und ganz gleichmässig. Wechseln Sie dann zur anderen Hand. Sie machen das also mit beiden Kinderhänden.

Unter der Hautoberfläche der Innenhand befinden sich Millionen von Nervenenden, welche sofort entsprechende Signale ans Gehirn leiten. Nach solch einer Handmassage schlafen Kinder in der Regel schnell wieder ein. Übrigens: Dies wirkt auch bei Erwachsenen.