2. Ernährungsregel
Essen Sie täglich 5 kleinere Mahlzeiten (anstatt nur 2-3)
- damit dem Körper immer genügend Nährstoffe zur Verfügung stehen, genau dann, wenn er sie auch benötigt,
- damit keine wertvolle Muskelmasse abgebaut wird wegen fehlender Aminosäuren,
- damit die Fetteinlagerung ins Fettgewebe nicht verstärkt wird, weil der Körper plötzlich die doppelte oder dreifache Menge an kcal bzw. an Nahrungsenergie (Kohlenhydrate und Fette) mit einer Mahlzeit zugeführt bekommt und diese gar nicht ge- und verbraucht werden kann (Energieüberschuss, Überernährung),
- damit der Stoffwechsel aktiv bleibt und nicht reduziert wird,
- damit der Blutzuckerspiegel konstant bleibt (entscheidet über die Gehirn-, Organ- und Muskelleistungsfähigkeit),
- damit immer genügend wertvolle Nahrungsmittelenergie in der richtigen Menge im Körper vorhanden ist.

Ideal sind folgende Essenzeiten:
Frühstück zwischen 7- und 9 Uhr, weil in diesem Zeitraum der Magen die höchste Aktivität hat, die Nahrung optimal verdaut werden kann und dadurch dem Körper für den Vormittag alle notwendigen Nährstoffe zugeführt werden.
Zwischenmahlzeit zwischen 11- und 12 Uhr, z.B. Obst oder Nüsse oder Joghurt oder Tee, Kaffee u.s.w.
Mittagessen zwischen 12- und 14 Uhr, weil dann auch der Dünndarm seine höchste Aktivität hat und der Nahrungsbrei optimal verwertet werden kann und dadurch dem Körper für den Nachmittag alle notwendigen Nährstoffe zugeführt werden.
Zwischenmahlzeit zwischen 15 - 16 Uhr, z.B. Obst oder Nüsse oder Joghurt oderTee, Kaffee u.s.w.
Abendessen (leicht, wenig und Proteinreich) zwischen 17- und 19 Uhr, weil der Körper in den Stunden danach natürlicherweise die Verdauungsprozesse stark reduziert und dafür die in der nächtlichen Ruhe- und Schlafphase dominierenden lebensnotwendigen Entgiftungs- und Entschlackungsprozesse aktiviert und durchführt.

3. Ernährungsregel
Trinken Sie täglich mindestens 1,5 - 2 Liter Quellwasser oder kohlensäurefreies Mineralwasser (siehe Wasser) und weitere 1,5 Liter Flüssigkeit in Form von verdünnten Fruchtsäften (1 Teil Saft und 2 Teile Wasser), Tees und Gemüsesäften.
Trinken Sie nicht zu den Mahlzeiten, sondern immer mindestens 30 Minuten davor und erst 1 Stunde danach, damit die Verdauungssäfte nicht verdünnt und die Verdauungsprozesse nicht gestört werden.
Milch, Kaffee, Kakao, Bier und Wein sind kalorienreiche flüssige Nahrungsmittel und zählen nicht zur täglichen Wasseraufnahme.

4. Ernährungsregel
Essen Sie täglich mindestens 4 Portionen frisches Obst, frisches Gemüse und Kräuter. Bevorzugen Sie dabei immer Sorten mit einem hohen Basenanteil (siehe 10. Ernährungsregel).
Gemüse ist besonders wertvoll, da alle essentiellen Aminosäuren (Eiweissversorgung) nämlich vorwiegend in pflanzlichen Lebensmittel (und nicht in Fleisch) enthalten sind.
Obst liefert alle Vitamine sowie Mineralstoffe in lebendiger Form und vor allem auch viele wichtige Enzyme, ohne die im Körper nichts funktionieren würde.
  
5. Ernährungsregel
Essen Sie täglich 2 Portionen Getreideprodukte (bevozugt Vollkorn), Reis (bevorzugt Naturreis bzw. ungeschäten Reis), Nüsse, Samen und Keimlinge (Sprossen). Achten Sie dabei unbedingt auf einen niedrigen glykämischen Index bei all diesen Nahrungsmittel.
Insbesondere Nüsse, Samen (Vollkorn) haben viele wertvolle Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Eiweisse und Fette.

6. Ernährungsregel
Essen Sie täglich 2 Portionen Milchprodukte wie Käse (am besten aus Rohmilch), Naturjoghurt mit lebenden Joghurtkulturen, Molke, Kefir, Vollfett-Vollmilch (keine H-Milch oder länger haltbare Milch!) und Mager-Quark. Achten Sie auf die Qualität (Demeter, Bioland, u.a.).
Ergänzend können Sie bei Aminosäurenunterversorgung (ist sehr häufig der Fall) pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel (z.B. Naturamin) zur optimalen Eiweissversorgung bzw. Aminosäurenversorgung einnehmen.

7. Ernährungsregel
Essen Sie regelmässig Fisch und verzichten Sie auf Fleisch und Wurstwaren aus Massentierhaltung, da diese nur tote Füllmittel sind (verwesende Leichenteile) und durch Antibiotikum, Hormone, Spritzmittel und Mikroorganismen stark belastet sein können.
Wenn Sie unbedingt Fleisch essen möchten, dann bevorzugen Sie Geflügelfleisch aus natürlicher Freilandhaltung oder Wild. Meiden Sie unbedingt Schweinefleisch, Rindfleisch und Kalbfleisch (Stichwort "Gammelfleisch").
Ihren Eiweissbedarf (Proteinbedarf) können Sie am Besten durch Gemüse, Nüsse und Pflanzenstoffe wie Mikroalgen (Spirulina, Chlorella) decken, da alle essentiellen Aminosäuren vorwiegend in pflanzlichen Lebensmittel enthalten sind und nur sehr begrenzt in Fleisch. Bei schlechter bzw. falscher und ungesunder Ernährung besteht immer ein Aminosäuren-Mangel (ist bei über 70 % der Kinder und Erwachsenen der Fall)
Gut geeignet sind auch Nüsse, Samen, Körner, Keimlinge (Sprosen), hochwertige Milchprodukte und Eier (z.B. Eier-Omelette, Spiegeleier, gekochte Eier u.s.w.).
Alternativ können Sie pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel (z.B.Naturamin) zur optimalen Aminosäurenversorgung einnehmen.

8. Ernährungsregel
Verwenden Sie nur hochwertige (kaltgepresste) pflanzliche Öle und gesunde Fette mit hohem Anteil an ungesättigten Fettsäuren sowie Omega 3 + Omega 6 Fettsäuren (enthalten in Distelöl, Olivenöl, Leinöl, Nüssen und Samen). Essen Sie keine tierischen Fette und gehärtete Fette.

9. Ernährungsregel
Alkoholische Genussmittel wie Bier und Wein nur in geringen Mengen trinken. Bier niemals zum essen trinken (fördert stark die Fettbildung im Körper).
Ab und zu ein Glas Rotwein (ist gesünder als Weisswein) zum Essen ist gesundheitsförderlich (die Menge entscheidet über gesund oder ungesund).
Meiden Sie unbedingt hochprozentigen Alkohol.
Kaffee nicht zu bzw. vor oder nach den Mahlzeiten und nicht in grossen Mengen trinken.
Essen Sie Süssigkeiten bevorzugt in Form von hochwertiger Schokolade (z.B. Schokolade mit Mandeln oder Haselnüssen und Rosinen), zuckerfreie Müsliriegel, Körnerkekse oder Eiscreme (ohne Sahne) u.s.w.
Eine gute Alternative sind auch Trockenfrüchte, ungesalzene Nüsse oder hochwertige Bio-Fruchtjoghurts.

10. Ernährungsregel
Etwa 60 % Ihrer Lebensmittel und Nahrungsmittel sollten unbedingt einen sehr hohen Basenanteil haben (siehe Übersäuerung des Körpers unter ENTGIFTEN UND ENTSCHLACKEN). Essen Sie daher immer bevorzugt die folgenden Lebensmittel und Nahrungsmittel:
Obst
Äpfel, mit Schale
Ananas
Avocado
Aprikosen
Bananen
Birnen
Brombeeren
Datteln
Erdbeeren
Feigen
Grapefruit
Heidelbeeren
Himbeeren
Johannisbeeren
Kirschen
Kiwi
Mandarinen
Mango
Melonen
Mirabellen
Nektarinen
Orangen
Papaya
Pfirsiche
Pflaumen
Preiselbeeren
Rhabarber
Rote Trauben
Stachelbeeren
Trauben
Zitronen
Gemüse und Salate
Aubergine
Blumenkohl
Bohnen
Brokkoli
Brennnesselblätter
Chicorée
Dill
Endivie
Gurken
Karotten, jung
Kartoffeln
Kichererbsen
Kürbis
Kohlrabi
Kopfsalat
Kresse
Lauch
Löwenzahnblätter
Peperoni
Petersilie
Radieschen, Rettich
Rote Beet
Rüben, rot
Sauerkraut
Sellerie
Schnittlauch
Spargel
Spinat
Sprossen
Tomaten
Weißkohl
Zucchini
Zwiebeln
Samen und Nüsse
Kürbiskerne
Mandeln
Sonnenblumenkerne
Getreidekeimlinge
Milch und Milchprodukte
Buttermilch
Frischmilch
Süss-Molke
Milch - von Kuh, Schaf und Ziege
Kefir
Getränke
Grüntee (lange ziehen lassen)
Kräutertee - ausser Malve-, Hagebutte und Früchtetee
Quellwasser oder Mineralwasser ohne Kohlensäure
Soja-Milch
Gemüsesäfte
Obstsäfte, frisch gepresst, (100 % Saft ungezuckert und unbehandelt)
Hülsenfrüchte
Weisse Bohnen
Pilze
Pfifferlinge
Steinpilze
Sonstige Lebensmittel bzw. Nahrungsmittel
Kristallsalz / Himalaysalz
Früchte, getrocknet
Oliven
Gewürzkräuter
Hefe
Honig
Rosinen
Soja
Tofu

11. Ernährungsregel
Etwa 40 % der Lebensmittel und Nahrungsmittel die Sie essen, können basenarm sein bzw. im Körper säurebildend bzw. neutral wirken (siehe Übersäuerung des Körpers).
Essen Sie daher die folgenden Lebensmittel und Nahrungsmittel nur in unterdurchschnittlichen Mengen (weniger als 50 % Ernährungsanteil):
Getreideprodukte
Gerste
Geschälte und polierte Getreideprodukte - z. B. Reis
Schwarzbrot
Gemüse und Salate
Artischocken
Rosenkohl
Grünkohl
Wirsing
Schwarzwurzeln
Knoblauch
Meerrettich
Samen und Nüsse
Walnüsse, Haselnüsse, Erdnüsse, Cashewnüsse, Paranüsse, u.a.
Leinsamen
Sesam
Dinkel, Buchweizen,
Milch und Milchprodukte
Créme fraîche
Emmentaler
Früchtejogurt
H-Milch
Hartkäse
Hüttenkäse
Mozarella
Parmesan
Saure Sahne
Schafskäse
Schichtkäse
Quark
Weichkäse
Ziegenkäse
Hülsenfrüchte
Erbsen
Grüne Bohnen
Linsen
Mais
Pilze
Champignons
Fleisch, Geflügel,
Geflügel - z. B. Ente, Gans, Huhn, Pute
Wild
Fisch
Alle Fischsorten
Meeresfrüchte
Fette und Öle, pflanzlich
kaltgepresstes Distelöl und Weizenkeimöl,
Margarine
Bio-Butter
Getränke
Grüntee, kurz gezogen
Kaffee
Kakao
Malven-, Hagebutten- oder Früchtetee
Mineralwasser mit Kohlensäure
Schwarzer Tee
Wein, trocken
Diverses
Essig
Ketchup
Marmelade
Schokolade
Senf
Vollrohrzucker, unbehandelt

12. Ernährungsregel
Auf diese säurebildenden bzw. nährstoffarmen Nahrungsmittel und Getränke ohne Lebensenergie sollten Sie verzichten bzw. diese sehr stark reduzieren (siehe ENTGIFTEN UND ENTSCHLACKEN). Der Anteil in der Ernährung sollte weniger als 1 % betragen.
Alkohol, Aal, Bauchfleisch, Blutwurst, Bockwurst, Bonbons, Brathering, Bratwurst, Bries, Butter, Butterkeks, Coca Cola, Chips allgemein, Dosengemüse, Dorsch, Drops, Eierlikör, Eisbein, Fanta, Fasan,

Fertiggerichte, Fischstäbchen, Fleisch, Fleischwurst, Frankfurter, Frikadellen (Hamburger), Frittierfett, Gänseleber, Gans, Gelbwurst, Hackfleisch, Hecht, Hummerkrabben, Jagdwurst, Jakobsmuscheln, Kabeljau, kandierte Früchte, Karpfen,
Kartoffel-Chips, Kassler, Kirschwasser, Kekse (gefüllt), Konserviertes Obst, Kochwurst, Kokosfett, Kokosnuss, Kotelett vom Schwein, Krebsfleisch, Kroketten frittiert, Kunsthonig, Languste, Laugenbrezel, Leber, Leberknödel, Leberwurst,
Limonaden (gezuckert), Madeira, Makrelen, Marzipan, Mayonaise, Mettwurst, Miesmuscheln, Nieren, Nougat, Konserven-Obst (konserviert in Dosen), Obstwein, Ochsenzunge, Parmaschinken, Pfirsich aus der Dose, Pommes Frites,
raffiniertes Haushaltssalz (Natrium-Chlorid), Remoulade, Rindfleisch, Rinderbraten, Roastbeef, Rohrzucker gebleicht, Rollmops, Rotbarsch geräuchert, Rotwurst, Rum, Rumpsteak, Sachertorte, Salami, Sardellen, Sardinen, Schinken roh, Schmelzkäse,
Schweinefleisch, Fett, Sekt, Speck, Suppenwürfel, Süssigkeiten, Teewurst, Tunfisch, Truthahn, Weissmehlprodukte ( wie Brötchen, Kuchen, Nudeln, Weissbrot), Weinbrand, Weisswein,
Wurstwaren (z. B. Leberwurst, Salami, Schinken, Weisswurst, Wiener Würstchen, u.a.) Wildschwein, Whisky, Zucker.

JA + NEIN
Welche Kombination ist gesund ?
Die Kombination der verschiedenen Stoffe, welche Sie mit den Lebensmitteln / Nahrungsmitteln und Flüssigkeiten (Getränken) ihrem Körper zuführen, löst im Körper bio-chemische Prozesse und Reaktion aus. Die Kombination der Stoffe entscheidet darüber, ob diese positiv und förderlich, neutral und unnütz oder negativ und belastend im und auf den Körper (und ihr Wohlbefinden) wirken.
Diese Kombination entscheidet darüber, ob sie sich richtig oder falsch ernähren. Sie können also die wertvollsten und besten BIO-Produkte aus dem Naturkostladen kaufen (= Gesund), wenn sie diese aber falsch kombinieren und zubereiten, haben sie eine negative Wirkung und sie ernähren sich dann falsch.
13. Ernährungsregel
Kombinieren Sie keine tierischen Lebensmittel und Nahrungsmittel mit hohem Proteinanteil (Fisch, Fleisch) mit kohlenhydratreichen Lebensmittel und Nahrungsmittel mit hohem Stärkeanteil (Nudeln, Pizza, Brot) oder mit Milchprodukten.
Kombinieren Sie tierische Lebensmittel und Nahrungsmittel mit hohem Proteinanteil (Fisch, Fleisch) grundsätzlich nur mit viel Gemüse und Salat. und nicht oder nur sehr wenig kohlenhydratreichen Nahrungsmittel.
Kombinieren Sie kohlenhydratreiche Lebensmittel und Nahrungsmittel mit hohem Stärkeanteil (Nudeln, Pizza, Brot) grundsätzlich nur mit Gemüse und Salat.
Die falsche Kombination kann Interaktionen (gegenseitige negative Beeinflussungen) verursachen und erschwert die Verdauungsprozesse, da die Magensäurezusammensetzung sich für proteinreiche und stärkereiche Nahrungsmittel unterscheidet. Es kommt dadurch zu Störungen in den Zersetzungsprozessen der einzelnen Nährstoffe im Darm, was zu verstärkten negativen Fäulnis- und Gärprozessen führen kann.
Obst sollten Sie am Besten alleine oder zusammen mit Milchprodukten oder Nüssen essen. In der richtigen Dosierung (geringe Mengen) können diese zur ergänzenden Beimischung von Speisen sinnvoll und wertvoll sein.
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