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Wichtige Ernährungs-Tipps und Informationen:

Einer der schlimmsten Fehler in der heutigen falschen und ungesunden Ernährungsweise ist, dass die meisten Menschen nur noch nach (durch chemische Zusatzstoffe manipuliertem) "Geschmack im Mund" essen und das Wohlbefinden und den lebensnotwendigen Bedarf des Körpers an Nährstoffen und lebendigen Lebensmittel völlig ignorieren.

Hören Sie auf, sich nur nach dem "Geschmack im Mund" zu ernähren, da Sie dabei fast immer nur wertlose und gesundheitsbelastende (relativ wertlose) Nahrungsmittel essen. Die Nahrungsmittelindustrie manipuliert ihr Geschmacksempfinden durch die vielen Zusatzstoffe und künstlichen Geschmacksverstärker. Jeder, der sich nur noch nach "Geschmack" ernährt, wird früher oder später einen sehr hohen Preis dafür bezahlen müssen, nämlich den Verlust seiner Gesundheit, seines Wohlbefindens und seiner Lebensfreude. Damit verbunden sind immer Schmerzen, Leid, Umwohlsein und die Belastungen durch entsprechende Beschwerden und Krankheiten sowie der frühzeitige Tod.

Hören Sie auf, sich nur nach dem "Geschmack im Mund" zu ernähren und ernähren Sie sich erstrangig nach der positiven Wirkung der Lebens- und Nahrungsmittel und zweitrangig, also ergänzend nach dem Geschmack.

Ernähren Sie sich so, dass die Lebens- und Nahrungsmittel eine gute und positive Wirkung auf Sie bzw. auf ihre Gesundheit und ihren Körper haben. Lernen Sie wieder auf Ihren Körper zu hören. Er teilt Ihnen normalerweise immer mit, was für Sie (ihn) gut und lebenswichtig ist. Essen Sie bevorzugt natürliche (vorwiegend pflanzliche) Lebensmittel, damit Sie Ihren Körper damit am Leben erhalten.

 

  1. Lassen Sie sich nicht durch den Begriff BIO täuschen. Alles, was in einer pflanzlichen Form wächst, ist biologisch (BIO) und kann trotzdem durch gesetzlich zulässige Spritz- und Düngemittel belastet sein. Das Gegenteil von bio (biologisch) ist synthetisch. Es gibt keine synthetischen Nahrungsmittel, den diese wären dann Kunststoff. Lassen sie sich nicht für Dumm verkaufen und achten Sie darauf, das Obst, Gemüse und Milchprodukte aus biologisch-dynamischen Anbau wie DEMETER (das ist die mit Abstand beste Qualitätsstufe) oder aus biologisch-organischem Anbau stammen.
  2. Beim Obst- und Gemüsekauf ist frische (lebendige) Ware immer erste Wahl. Alternativ können Sie als Ausnahme auch tiefgefrorenes Gemüse kaufen. Auf Konservengemüse und Konservenobst sollten Sie vollständig verzichten, da es in der Regel keine bzw. nur noch sehr wenig Nährstoffe und vor allem keine Lebensenergie (Bio-Photonen) mehr besitzt.
  3. Lagern Sie Paprika grundsätzlich immer bei Zimmertemperatur in der Küche und niemals im Kühlschrank. Paprika hat einen sehr hohen Vitamin C-Gehalt (viel höher als in Citrusfrüchten und in Äpfel). der Vitamin C-Gehalt erhöht sich bei Lagerung bei Zimmertemperatur um bis zu 40 %, obwohl die Paprika dabei immer schrumpeliger wird und nicht mehr so schön aussieht. Gerade der Umwandlungsprozess von Micronährstoffen in der Schale führt zu der erneuten Bildung von Vitamin C.
  4. Lagern Sie Äpfel grundsätzlich immer kühl oder im Gemüsefach im Kühlschrank, damit der Vitamin C-Gehalt erhalten bleibt. Bei Lagerung bei Zimmertemperatur reduziert sich der Vitamin C-Gehalt sich im Laufe der Zeit sehr rasch.
  5. Abgekochtes Wasser benötigt nur ca. 2 Stunden bis es vollständig vom Körper aufgenommen und im flüssigen System (Blut- und Lymphsystem) verteilt wird. Unabgekochtes Wasser dagegen bis zu 3 Stunden.
  6. Ballaststoffe binden viel Wasser im Darm und beschleunigen dadurch die Verdauung. Daher unbedingt immer ausreichend viel trinken (mindestens 2 Liter Wasser).
  7. Bestimmte Ballaststoffe können schädliche Substanzen wie zum Beispiel Schwermetalle binden und dadurch wieder aus dem Körper ausgeschieden werden.
  8. Vor allem die löslichen Ballaststoffe regen die im Dickdarm angesiedelten Verdauungsbakterien (Darmflora) zum Wachstum an und unterstützen dadurch eine effektive Verdauung.
  9. Vollkornnudeln haben etwa doppelt soviel Ballaststoffe als Griess-und Weissmehlnudeln.
  10. Lösliche Ballaststoffe wie Pektin (in Äpfeln) und Beta-Galaktana (im Hafer) können den Cholesteringehalt im Blut indirekt senken.
  11. 100 Gramm Vollkornbrot haben ca. 9 Gramm Ballaststoffe, ca. 300 Milligramm Kalium und ca. 3 Milligramm Eisen.
  12. 100 Gramm Weissbrot hat dagegen nur ca. 3 Gramm Ballaststoffe, nur ca. 130 Milligramm Kalium und nur ca. 1 Milligramm Eisen
  13. Besonders wertvolle Vollkornbrote sind Dinkelbrot und Haferbrot, da diese ebenfalls wertvolle Ballaststoffe und viele andere Nährstoffe enthalten.
  14. Essen Sie kein Getreide zusammen mit Obst, dies kann zu Gärungen und Blähungen führen und erzeugt Säure.
  15. Sollten Sie unter Blähungen und Verdauungsstörungen leiden, ist auf die richtige "Lebensmittelkombination" zu achten. Insbesondere auf das Säure-Basen-Gleichgewicht der Speisen.
  16. Nicht alle Gemüse kann man roh essen. So enthalten Kartoffeln das Solanin und der Rhabarber Oxalsäure. Durch Erhitzen können diese Inhaltsstoffe unschädlich gemacht werden. Das Kochwasser sollte hierbei weggeschüttet werden.
  17. Eine weitere Wirkung, die das Erhitzen von Gemüse mit sich bringt, ist eine bessere Verdaulichkeit, z.B. der Stärke in Kartoffeln sowie eine bessere Ausnutzung von Nährstoffen.
  18. Das krebsvorbeugende Beta-Carotin in Möhren oder der herzgesunde Farbstoff Lycopin in Tomaten werden erhitzt und verarbeitet weitaus besser vom Körper verwertet als roh und unverarbeitet.
  19. Nitrat ist ein natürlicher Bestandteil aller Pflanzen. Die weit verbreitete Stickstoffdüngung erhöht den Nitratanteil beträchtlich. Nitratreiches Gemüse sind Blattsalat, Spinat, grossblättriger Kohl, rote Beete, Rettich bzw. Radieschen. Treibhaustomaten können durch die sonnenlichtarme Gewächshauskultur ebenfalls sehr hohe Nitratwerte aufweisen.
    Der Strunk, die Mittelrippen und die älteren, äusseren Bereiche der Pflanzen speichern am meisten Nitrat und sollten immer entfernt werden.
  20. Bei der Lagerung von Gemüse und auch im Körper können Nitrate in Nitrite umgewandelt werden. Dieses wiederum können krebserzeugende Nitrosamine bilden. Nitrit behindert den Sauerstofftransport im Blut ( latenter Sauerstoffmangel ). Durch Blanchieren und / oder Kochen kann der Nitritgehalt stark reduziert werden. Das Kochwasser hier nicht mehr weiter verwenden, da sich darin nun ein Grossteil des Nitrats befindet. Die Nitritbildung wird beim langsamen Abkühlen und wieder Aufwärmen von zubereiteten Gemüse gefördert.
  21. Vitamin C und E wirken der Bildung von Nitrosaminen entgegen. Deshalb Salate immer mit Zitronensaft (Vitamin C) und wertvollem Öl (Vitamin E) zubereiten (kaltgepresstes Distelöl, Olivenöl).
  22. Obst und Gemüse immer waschen, um Giftrückstände an der Oberfläche zu reduzieren.
  23. Wenn Sie nicht so viel Obst und Gemüse essen, dann wären frisch gepresste Obst-bzw. Frucht- und Gemüsesäfte eine gute Alternative – aber nicht als „Ersatz“ für Obst und Gemüse im Ganzen. Obst- bzw. Fruchtsäfte immer im Verhältnis 1 zu 2 mischen (1 Teil Saft und 2 Teile Wasser).
  24. Viele Kerne (die Samen) von Früchten und Gemüse haben ebenfalls viele wertvolle Nährstoffe. Wenn möglich immer mitessen (Apfelkerne, Traubenkerne, Kürbiskerne), da in Ihnen die Power einer ganzen Pflanze enthalten ist.
  25. In den Apfelschalen sind ebenfalls viele wertvolle Nährstoffe enthalten (Schutzstoffe und viel Sonnenenergie). Äpfel also niemals schälen, sondern die Schale gut abreiben, abwaschen und immer mit essen.
  26. Bei der Herstellung von diversen Fleisch- und Wurstwaren werden Stoffe wie Nitrat oder Pökelsalz mit Nitrit eingesetzt.
    Hämagglutinine in Hülsenfrüchten hemmen den Sauerstofftransport im Blut (Verklumpung der Erythrozyten). Durch längerfristiges Erhitzen (kochen) können diese reduziert werden. Dabei wird auch gleichzeitig die giftige Blaussäure abgebaut.
  27. Hämolysine zerstören die roten Blutkörperchen (Sauerstofftransport). Sie sind in den meisten Pilzen enthalten, ausser in Zuchtchampions sowie Stein - und Austernpilze. Erhitzen macht die Hämolysine unschädlich.
  28. Im Naturreis sind sehr viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe enthalten, die beim Weissreis und Parboiled Reis zum Teil stark reduziert sind.
  29. Das sehr krebserzeugende Benzo(a)pyren entsteht beim Räuchern von Fleisch und Fisch, ist aber auch in Autoabgasen, im Zigarettenrauch sowie in allen gegrillten und geräucherten Lebensmittel enthalten. Grossblättrige Salat - und Gemüsesorten sammeln viel Benzo(a)pyren auf ihrer Oberfläche an, daher vor dem Verzehr immer gründlich waschen und äussere Blätter wegwerfen..
  30. Fleisch - und Wurstwaren sind weitverbreitete Eiweisslieferanten (Proteine). Mit ihnen werden dem Körper aber auch Purine zugeführt, welche zu Harnsäure abgebaut und als Harnsäuresalz in den Gelenken eingelagert werden. Diese begünstigen die Entwicklung von Gicht.
  31. Sehr hochwertigen pflanzlichen Eiweisslieferanten ( Aminosäuren ) sind Linsen, Erbsen, Bohnen und Kichererbsen.
  32. Auch Eier, Tofu- und Sojaprodukte, Fisch, Molke, Joghurt und Voll-Milch liefern gutes Eiweiss..
  33. Die biologische Wertigkeit von Eiweiss ( Protein ) kann durch die richtige Kombination verschiedener Nahrungsmittel verbessert werden. Kombinieren sie folgende Nahrungsmittel miteinander:
    Kartoffeln + Vollei
    Kartoffeln + Quark
    Vollkorn-Weizenmehlprodukte + Milch
    Soja + Vollei
    Vollkorn-Weizenmehlprodukte + Vollei
    Kartoffeln + Vollfett-Milch
    Vollei + Bohnen
    Mais + Bohnen.
  34. Vollfett-Milch (3,7 %) enthält neben Proteinen wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, welche bei fettarmer Milch und vor allem bei sterilisierter Milch nur noch in reduzierten Mengen vorhanden sind. Der in der Vollmilch enthaltene Milchzucker verbessert die Aufnahme von Calcium und Magnesium.
  35. Vermeiden sie unbedingt H-Milch, fettarme Milch und Milch, welche "länger haltbar" ist. In solch einer Milch sind aufgrund des reduzierten Fettgehaltes und der extremen Erhitzung (über 100 Grad) viele sehr wertvolle Stoffe zerstört bzw. nicht mehr vorhanden. Teilweise sind diese Milchsorten für empfindliche Menschen sogar belastend.
  36. Spinat enthält Eisen, das zum Beispiel für den Sauerstofftransport im Blut wichtig ist. Geben sie dem Spinat ein wenig Sanddornsaft (gibt es gesüsst und ungesüsst) dazu. Denn das darin enthaltene Vitamin C sorgt dafür, dass das Eisen vom Körper viel besser aufgenommen wird. Weitere Eisenquellen sind Eier, Hafer, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse, Nüsse und Fleisch.
  37. Rotwein, schwarzer Tee, Weizenkleie und Soja hemmen die Eisenaufnahme.
  38. Vitamin E schützt unsere Zellen, indem es dort freie Radikale fängt. Dabei verliert es allerdings seine Wirkung, die durch Vitamin C aber wieder hergestellt wird. Sehr gute Kombinationen sind Nüsse und Sanddornsaft im Müsli.
  39. Neben der Abwehrkraft ist Zink auch wichtig für Hormone und Enzyme. Das sehr wichtige Spurenelement Zink wird, wie beim Eisen, durch Vitamin C besser aufgenommen. Darum grundsätzlich immer etwas Zitronensaft auf den Fisch träufeln oder Paprika oder Brokkolie dazu essen. Wichtige Zinklieferanten sind zum Beispiel Fleisch, Fisch, Vollkorn, Wurzelgemüse und Linsen.
  40. Joghurt ist reich an Kalzium, und das ist wichtig für unsere Knochen. Pilze, zum Beispiel Zuchtpilze wie Champignons, sind reich an Vitamin D. Es steigert die Aufnahme von Kalzium aus der Nahrung und fördert seine Einlagerung in die Knochen. Lecker ist auch ein Salat mit Champignons und einem Joghurtdressing. Oder auch gedünstete Champignons mit Milch ablöschen. Weitere prima Vitamin D-Quellen sind Fische wie Hering, Makrele und Sardine.
  41. Hafer ist reich an Ballaststoffen, die sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Und auch Äpfel (Schale und Kerne) tragen mit ihrem Ballaststoff Pektin dazu bei, überflüssiges Cholesterin zu binden. Darum gehören Haferflocken und Äpfel immer zusammen in das morgendliche Müsli.
  42. Kümmel wirkt gegen Blähungen, die durch Kohl verursacht werden können, regt den Appetit an und unterstützt die Verdauung fetter Speisen.
  43. In Möhren steckt reichlich Betacarotin, auch Provitamin A genannt, das unser Körper in Vitamin A umwandelt. Und das ist unter anderem wichtig für unsere Sehkraft und die Haut. Das Betacarotin ist allerdings fettlöslich, deshalb zu Möhren (Karotten) immer auch gesundes Pflanzenöl (Fett) mit vielen ungesättigten Fettsäuren zugeben. Ideal ist kaltgepresstes Olivenöl oder Distelöl oder Leinöl. Am besten das Gemüse darin dünsten, denn dann löst sich das Betacarotin aus den Zellen der Möhren.
  44. Entzieht man der Milch das Wasser, erhält man ein Konzentrat aus Proteinen, wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, der sogenannte Käse. Verschiede Herstellungsverfahren und Zugaben (Enzyme, Bakterien, Mikroorganismen, Schimmelkulturen) sind die Grundlagen für die vielen verschiedene Käsesorten. Parmesan, fettarmer Edamer sowie Emmentaler sind reich an Eiweiss und Calcium, wobei Rohmilchkäse besonders wertvoll ist.
  45. Zur Schimmelverhütung wird bei vielen Käsesorten auf die Rinde das Antibiotikum Natamycin aufgebracht. Dies kann auf Dauer das menschliche Immunsystem sehr negativ beeinflussen.
  46. Neben dem Mund und dem Magen ist der Darm mit seinen Drüsen das wichtigste Verdauungsorgan und ein wesentlicher Bestandteil des Immunsystems. Mittels Drüsensekreten und bis zu 400 Bakterienspecies wird der Speisebrei vollständig aufgelöst und die verschiedenen Stoffe in das Blut übergeführt. Schädliche oder nicht benötigte Keime und Stoffe werden gebunden, neutralisiert und normalerweise wieder ausgeschieden. Je nach dem, was wir essen und welche Stoffe wir mit der Nahrung zu uns nehmen, beeinflussen wir den Darm und das Immunsystem positiv oder negativ.
  47. Sauermilchprodukte haben eine günstige Wirkung auf die Darmflora und die Verdauung. Dabei werden rechtsdrehende Milchsäuren schneller abgebaut, sind also leichter verdaulich, als die linksdrehenden.
  48. Probiotische Produkte besitzen Bakterien, welche den Weg vom Mund über den Magen bis zum Darm überleben und dort den Verdauungsprozess günstig beeinflussen sollen. Sie werden im Darm aber nicht heimisch und müssen somit immer wieder aufs Neue zugeführt werden.
  49. Prebiotische Produkte beinhalten spezielle Zuckerverbindungen wie Oligo- oder Polysaccharide, meist Oligofructose oder Inulin. Für den Menschen unverdaulich sollen sie den Bifidobakterien in den Produkten und im Darm als Futter dienen und deren Wachstum unterstützen.
  50. Nehmen Sie keine basischen Nahrungsergänzung in Pulverform wie Na-Bicarbonat als Natriumhydrogencarbonat, da diese magenunverträglich sind, wenn keine magensäurefeste Verkapselung gewählt wird. Die Zufuhr von Natriumhydrogencarbonat ohne magensäurefeste Verkapselung führt zur CO2-Bildung im Magen und damit zur Beeinträchtigung der bakteriziden -Bakterien tötenden - Wirkung der Magensäure.
  51. Vitamin C erhöht die Aufnahmefähigkeit von pflanzlichem Eisen. Kaffe und schwarzer Tee dagegen reduziert die Aufnahmefähigkeit und reduziert zusätzlich den Magnesiumhaushalt.
  52. Carotinoide (Vorstufe des Vitamin A) benötigen Fett, um vom Körper aufgenommen und in Vitamin A umgewandelt zu werden.
  53. Vitamin D und E werden ebenfalls nur in Verbindung mit wertvollen Fetten vom Körper aufgenommen Fette benötigen zur Verdauung Gallensäure, aus welchen von Bakterien im Dickdarm sekundäre Gallensäuren gebildet wird. Diese sind sehr aggressiv und reizen die Schleimhäute. Als körpereigene Schutzfunktion vor Säureverätzung werden wertvolle Mineralstoffe aus dem Nahrungsbrei entnommen und zur Säurenneutralisierung verbraucht. Diese Mineralstoffe fehlen dem Körper nun.
  54. Fette sind nur wertvoll, wenn sie möglichst viele einfach oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Diese senken z.B. den Cholesterinspiegel.
  55. Besonders wertvoll ist kaltgepresstes Weizenkeimöl, Distelöl, Olivenöl, Sojaöl, Sonnenblumenöl, da diese viele ungesättigte Fettsäuren enthalten.
    Kokosfette, Palmkernfette - und Palmöle haben sehr wenig ungesättigte Fettsäuren, aber dafür sehr viele (ungesunde) gesättigte Fettsäuren. Sind daher relativ wertlos, also nicht empfehlenswert. Diese Fette sollten gemieden werden, da sie zudem auch noch extrem hohe Kalorienwerte aufweisen.
  56. Gesättigte Fettsäuren können den Blutfettgehalt (Cholesterin und Triglyceride) erhöhen, welches die Arteriosklerose begünstigt.
  57. Gehärtete Fette und Margarinen enthalten sogenannte Transfettsäuren, welche ebenfalls den Cholesterinspiegel erhöhen. Sie sind meistens in Knappersnacks wie Chips, gerösteten Nüssen, Fast Food, fritierten Pomme Frites, billigen Schokoaufstrichen, Schokoriegeln und anderen Keks- und Schokoladenprodukten enthalten.
  58. Süsser Zucker ist für den menschlichen Organismus im Prinzip überflüssig. Er holt sich die benötigten Kohlenhydrate aus der Stärke in Brot, Getreide, Kartoffeln u.s.w. und erhält damit gleichzeitig wichtige Vitamine und Mineralstoffe.
  59. Die unbedenkliche Tagesmenge an Zucker inklusive Kohlehydraten beträgt ca. 60 Gramm. Eine Dose Cola bzw. Limonade hat schon ca. 30 Gramm. In fast allen Süsswaren, Konfitüren befinden sich grosse Mengen an Zucker und damit auch reichlich Kalorien.
  60. Vitamin A ( Beta Carotin ), Vitamin C und E haben einen sehr positiven Einfluss auf die Reduktion von Freien Radikalen im Blut, welche eine zerstörerische Wirkung auf die Zellen haben.
  61. Mit am meisten Vitamin C enthält mit sehr grossem Abstand die Acerola-Kirsche. Weitere sehr gute Vitamin C Lieferanten sind Hagebutten, Sanddorn, Guave, schwarze Johannisbeerne, Brokkoli, Rosenkohl sowie der Grünkohl. Dann erst kommen die Erdbeeren, die Himbeern, die Zitronen, Orangen, die Kiwi und die Papaya. Unter den Apfelsorten sind nur der Berlepsch, der Idared und der Jonagold akzeptable Vitamin C Lieferanten, wobei Früchte aus südlichen heissen Ländern in der Regel weniger Vitamin C haben.